Ein Flug der Fluggesellschaft Eurowings von der griechischen Insel Rhodos nach Düsseldorf hat am Abend des 18. Oktober 2026 einen umfangreichen Rettungseinsatz ausgelöst.
Während des Fluges EW9631, der mit einem Airbus A321 durchgeführt wurde und mit 212 Passagieren sowie sieben Besatzungsmitgliedern besetzt war, klagten mehrere Reisende über plötzliches und starkes Unwohlsein. Die Cockpitbesatzung forderte daraufhin bei der Flugverkehrskontrolle eine priorisierte Landung an, woraufhin die Maschine gegen 22:00 Uhr auf dem nordrhein-westfälischen Landesflughafen aufsetzte.
Aufgrund der unklaren Anzahl betroffener Personen löste die Leitstelle vorsorglich Alarm für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) aus. Neben der Flughafenfeuerwehr rückten zahlreiche Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Düsseldorf sowie mehrere Rettungswagen zum Rollfeld aus, um eine adäquate Erstversorgung sicherzustellen. Nach der Landung betraten medizinische Einsatzkräfte in Schutzkleidung das Flugzeug zur Lagebeurteilung. Die Passagiere verblieben bis zum Abschluss der Erstuntersuchungen gegen 23:30 Uhr an Bord der Maschine.
Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden drei Fluggäste zur weiteren medizinischen Versorgung vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die übrigen Passagiere konnten das Terminal nach der Kontrolle ohne weitere Auflagen verlassen. In Medienberichten geäußerte Vermutungen über einen Ausbruch von Noroviren oder eine Lebensmittelvergiftung wurden bislang weder von der Fluggesellschaft noch von den Behörden offiziell bestätigt. Die genauen Ursachen für das Auftreten der Symptome sind Gegenstand laufender Untersuchungen.