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ÖHV-Urlaubsradar: Inlandsreiseverkehr dominiert die österreichischen Herbstferien 2026

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In den österreichischen Schulherbstferien 2026 verlagert sich das Reiseverhalten der heimischen Bevölkerung verstärkt auf das Inland.

Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), das auf einer Befragung von 1.000 Personen durch das Marktforschungsinstitut Reppublika basiert, entscheiden sich 72 Prozent der Befragten mit Reiseabsichten für ein Ziel innerhalb Österreichs. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um acht Prozentpunkte. Der Anteil der Befragten, die eine Reise ins Ausland planen, sank im selben Zeitraum von 41 auf 33 Prozent.

Insgesamt beabsichtigen 38 Prozent der Bevölkerung, während der Ferienperiode zu verreisen, während 20 Prozent ihre Entscheidung noch offenlassen. Eine besonders hohe Reisebereitschaft weist die Gruppe der 15- bis 29-Jährigen auf, von denen 53 Prozent eine Herbstreise planen. Unter den inländischen Reisezielen liegt die Steiermark mit 22 Prozent der Nennungen an erster Stelle, gefolgt von Niederösterreich mit 16 Prozent sowie Kärnten und Tirol mit jeweils 15 Prozent.

Hinsichtlich der Urlaubsart dominieren Erholungs- und Wellnessaufenthalte, die von 38 Prozent der Inlandsreisenden bevorzugt werden. Aktiv- und Erlebnisurlaube folgen mit 22 Prozent, Verwandten- und Bekanntenbesuche mit 20 Prozent sowie Kultur- und Städtereisen mit 18 Prozent. Die Aufenthaltsdauer bleibt überwiegend kurz: 65 Prozent der Reisenden planen einen Aufenthalt von bis zu vier Übernachtungen, wobei die durchschnittliche Dauer bei 3,9 Nächten liegt. Als Reisekonstellation überwiegen Paare mit knapp der Hälfte der Nennungen sowie Familien mit Kindern mit 39 Prozent.

Branchenanalysten sehen in der verstärkten Binnennachfrage eine Stärkung der Beherbergungsbetriebe in der Übergangssaison zwischen dem Sommer- und dem beginnenden Wintergeschäft. Der hohe Anteil an Kurzaufenthalten erfordert von den Betrieben jedoch eine flexible Kapazitäts- und Personalplanung, um die Auslastung außerhalb der traditionellen Hauptferienzeiten wirtschaftlich zu gestalten.

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