Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines baut im Sommerflugplan 2027 ihr Angebot am Albrecht Dürer Airport Nürnberg aus.
Die Fluggesellschaft nimmt zwei neue Direktverbindungen in das Streckennetz auf: Ab Mitte Mai 2027 bedient der Anbieter das süditalienische Lamezia Terme zweimal wöchentlich jeweils montags und donnerstags sowie das griechische Preveza an der Ionischen Küste einmal wöchentlich samstags. Ergänzend werden bestehende Routen verdichtet; so erhöht Marabu unter anderem die Frequenzen nach Palma de Mallorca ab Juni auf zwei tägliche Flüge und stockt Verbindungen nach Olbia, Korfu und Fuerteventura auf.
Eine wesentliche Basis für die Netzerweiterung bildet die geplante Stationierung eines dritten Flugzeugs am Standort Nürnberg ab Juni 2027. Bereits seit der Eröffnung der dortigen Station nutzt der Anbieter den fränkischen Flughafen als operative Basis. Flughafengeschäftsführer Michael Hupe und Marabu-CEO Paul Fabian verweisen darauf, dass die Erweiterung der Baisflugzeuge die Kapazitäten für Urlaubsreisen im süddeutschen Einzugsgebiet sichert und zur regionalen Wertschöpfung an der Infrastruktur beiträgt.
Die Maßnahmen fügen sich in das flottenseitige Wachstum der Condor-Schwestergesellschaft ein. Im Laufe des Jahres 2027 plant Marabu die Aufstockung ihrer Flotte von zwölf auf insgesamt 14 Maschinen des Typs Airbus A320neo. Parallel zur Strecken- und Flottenerweiterung passt das Unternehmen zum 1. Mai 2027 seine Freigepäckregelung in der Economy Class von 20 auf 23 Kilogramm sowie in der Business Class auf zwei Gepäckstücke an. Am Standort Nürnberg nutzt die Fluggesellschaft zudem bestehende automatisierte Check-in- und Self-Bag-Drop-Systeme der Flughafeninfrastruktur.