Oktober 28, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Oktober 28, 2026

Stadt Wien reguliert Reisebusverkehr an den Adventsamstagen 2026

Die Stadt Wien wendet an den vier Adventsamstagen des Jahres 2026 (28. November sowie 5., 12. und 19. Dezember) erneut ein bewährtes Verkehrskonzept für Reisebusse an. Ziel der behördlichen Maßnahme ist die Regulierung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens, das durch den Zustrom von Tagestouristen zu den Wiener Christkindlmärkten und Einkaufsstraßen an den Vorweihnachtswochenenden regelmäßig Spitzenwerte erreicht. In den Bezirken 1 sowie Teilen der Bezirke 6 bis 9 gilt an diesen Tagen zwischen 06:00 und 20:00 Uhr ein generelles Fahrverbot für Reisebusse, von dem lediglich der Linienverkehr und Fahrzeuge mit behördlicher Einfahrtskarte ausgenommen sind. Um das Aufkommen im Zentrum zu begrenzen, vergibt die Stadt Wien im Rahmen des Online-Anmeldeverfahrens ein Kontingent von maximal 350 Buseinfahrtskarten pro Adventsamstag. Diese kartenbasierten Berechtigungen sind kennzeichengebunden und beinhalten feste Zeitfenster für das Aus- und Einsteigenlassen von Passagieren am Museumsplatz sowie zugewiesene Stellplätze. Für Reisebusse ohne Einfahrtskarte ist die Zufahrt zum zentralen Schwedenplatz komplett gesperrt; sie werden stattdessen zu Ausweichzonen an dezentralen ÖPNV-Knotenpunkten wie dem Praterstern, dem Karlsplatz oder dem Stadionareal umgeleitet, von wo aus die Weiterreise in die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt. Ergänzend zu den Zonenverboten behält sich die Landespolizeidirektion Wien temporäre Sperren im Bereich der Rotenturmstraße für den allgemeinen Fließverkehr vor. Bei Bedarf dürfen dort nur Anrainer, Lieferanten, Taxis und Fiaker einfahren. Auch am Schloss Schönbrunn stehen die Parkflächen gegenüber der Orangerie an den Adventsamstagen ausschließlich dem Busverkehr zur Verfügung, während die Parkmöglichkeiten für den privaten Individualverkehr dort für die Dauer der Einkaufssamstage aufgehoben werden. Verkehrsbeobachter werten die Beibehaltung der Kontingentierung als notwendige Erfordernis zur

weiterlesen »

UPS Airlines zieht McDonnell Douglas MD-11F nach Unfall in Louisville endgültig zurück

Die US-amerikanische Frachtfluggesellschaft UPS Airlines hat eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Flottenstruktur im Segment der Großraum-Frachtflugzeuge vollzogen. Nach dem Ausfliegen und dem anschließenden Rückzug der verbliebenen 27 Frachtmaschinen des Typs McDonnell Douglas MD-11F setzt das Unternehmen zur Abdeckung seiner Luftfrachtkapazitäten auf die zweimotorige Boeing 767-300F. Die Entscheidung zur sofortigen und dauerhaften Stilllegung der dreistrahligen MD-11-Flotte im Januar 2026 war die direkte Konsequenz aus einem schwerwiegenden Absturz am Flughafen Louisville Muhammad Ali International (SDF) im November 2025. Obwohl die behördliche Flugsicherheitsuntersuchung noch andauert, verband der Konzern die Sicherheitsüberlegungen mit einer ökonomischen Neubewertung. Die Abwicklung der MD-11F führte bei UPS zu einer Sonderabschreibung in Höhe von knapp 140 Millionen US-Dollar. Durch den Wechsel auf das zweimotorige Flugzeugmuster senkt das Logistikunternehmen seine Treibstoff- und Wartungsausgaben im Expressfrachtnetz signifikant. Unfallursache auf Flug 2976 und behördliche Untersuchungsergebnisse Der Auslöser für die Beschleunigung des Flottenumbaus war das Unglück von UPS-Flug 2976 am 4. November 2025. Die dreistrahlige MD-11F befand sich auf dem Flug nach Honolulu, als es während des Startlaufs auf dem Flughafen Louisville zu einem strukturellen Versagen der linken Triebwerksaufhängung kam. Das linke Triebwerk trennte sich von der Tragfläche, was zum Absturz der Maschine führte. Bei dem Zwischenfall kamen 15 Personen – die Besatzungsmitglieder sowie Personen am Boden – ums Leben. Die US-Luftfahrtbundesbehörde FAA ordnete am 8. November 2025 ein temporäres Flugverbot für alle MD-11 der Betreiber UPS, FedEx und Western Global Airlines an, um gründliche Materialprüfungen durchzuführen. Der Zwischenbericht der Unfalluntersuchungsbehörde NTSB dokumentierte Ermüdungsrisse in der Befestigungskonstruktion des Triebwerkspylons, insbesondere an einem kugeligen Gelenklager (Spherical

weiterlesen »

Chur richtet vorweihnachtliches Veranstaltungsprogramm für die Adventszeit 2026 aus

Die Bündner Hauptstadt Chur eröffnet am 27. November 2026 ihr vorweihnachtliches Kultur- und Marktprogramm in der historischen Altstadt. Den Auftakt bildet der traditionelle Churer Weihnachtsmarkt, der am 27. und 28. November auf rund 160 Marktständen regional erzeugte Handwerks- und Gastronomieprodukte in der Churer Innenstadt präsentiert. Ergänzend dazu erstreckt sich der tägliche Christkindlimarkt vom 27. November bis zum 23. Dezember 2026 entlang der Bahnhofstrasse und dient als zentraler Treffpunkt für den lokalen Handel und Besucher. Das städtische Angebot umfasst über die Märkte hinaus Freizeit- und Kultureinrichtungen. Im Stadtzentrum wird auf dem Quaderplatz eine öffentliche Eisbahn betrieben, während das Rätische Museum ein thematisches Rahmenprogramm im Rahmen eines Adventskalenders durchführt. Für die historische Vermittlung der Stadtgeschichte werden geführte Rundgänge mit dem Churer Nachtwächter angeboten. Zudem beteiligt sich der lokale Einzelhandel mit einem abgestimmten Dekorationsthema der Schaufenster in der Altstadt an der Ausgestaltung der Innenstadt. Tourismusbeobachter werten die Bündelung von Handels-, Gastronomie- und Kulturangeboten als Maßnahme zur Frequenzsicherung des innerstädtischen Einzelhandels im späten vierten Quartal. Die gezielte Verknüpfung traditioneller Märkte mit dezentralen Freizeitangeboten soll den Kundenzulauf in der Innenstadt stabilisieren und den regionalen Tagestourismus im Kanton Graubünden vor dem Beginn der alpinen Hauptskisaison stärken.

weiterlesen »

Lufthansa: Carsten Spohr betont fortlaufenden Effizienzdruck und analysiert Rahmenbedingungen auf dem Binnenmarkt

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, hat in Ausführungen gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ den laufenden Sparkurs des Luftfahrtkonzerns bekräftigt und als dauerhaftes Element der Unternehmensführung eingeordnet. Kontinuierliche Effizienzsteigerungen seien ein fester Bestandteil des Geschäftsmodells in der Zivilluftfahrt. Angesichts einer operativen Gewinnspanne von umgerechnet rund zehn Euro pro befördertem Passagier bleibe der Handlungsdruck auf die Kostenstrukturen bestehen. Neben den Konsolidierungsmaßnahmen in den betrieblichen Abläufen nahm Spohr Stellung zur Abnahme der Inlandsflugverbindungen auf dem deutschen Heimatmarkt, zur politischen Unterstützung bei der Konsolidierung im europäischen Luftverkehrssektor sowie zur eigenen Arbeitsdisziplin im Konzern. Effizienzmaßnahmen in der Kabinenabwicklung und Bilanzen auf europäischen Kurzstrecken Ein Baustein im Rahmen der betrieblichen Einsparungen betrifft die Überprüfung von Service- und Reinigungsabläufen im Kurzstreckennetz. Im März 2026 testete die Lufthansa auf rund 20 europäischen Strecken angepasste Intervalle bei der Flugzeugreinigung zwischen den Flügen, um die Standzeiten der Maschinen am Boden zu verkürzen und die Abfertigungskosten zu senken. Spohr erklärte hierzu, dass nach der Testphase punktuelle Anpassungen vorgenommen worden seien. Die Qualitätsstandards lägen nach Einschätzung der Konzernleitung weiterhin über dem Durchschnitt im europäischen Branchenvergleich. Die Maßnahmen fügen sich in das laufende Ertragssicherungsprogramm der Kernmarke Lufthansa ein. Steigende Standortabgaben, erhöhte Luftsicherheitsgebühren sowie Tarifsteigerungen beim Boden- und Flugpersonal belasten die operativen Margen im Europaverkehr. Um die Ertragskraft der Hauptmarke zu stabilisieren, setzt die Konzernführung auf eine Reduzierung der Sachkosten und eine stärkere Auslastung der fliegenden Einheiten. Strukturelle Entwicklung des deutschen Binnenluftverkehrs und Anbindung der Regionen Kritisch äußerte sich der Vorstandschef zur ökonomischen Perspektive des innerdeutschen Flugverkehrs. Nach Spohrs Einschätzung existiert

weiterlesen »

Tui Musement führt neue Kategorie für mehrtägige Bausteinreisen ein

Die Erlebnissparte der Tui Group, Tui Musement, nimmt Ende Oktober 2026 eine Reihe mehrtägiger Ausflugsangebote unter dem Namen Multi Day Experiences (MDEs) in ihr Vertriebsprogramm auf. Das Konzept sieht Kurzreisen mit ein bis zwei Übernachtungen vor, die Transfers, geführte Exkursionen und Spezialunterkünfte wie Wüstencamps, Safari-Lodges oder Regenwaldzelte zu einem Gesamtpaket bündeln. Das Portfolio umfasst zum Start 35 weltweite Angebote in Märkten wie Italien, Marokko, Tunesien, Thailand, Kenia und Tansania und wird im Laufe des kommenden Jahres sukzessive auf weitere Zielgebiete ausgeweitet. Mit der Einführung dieser Zwischenkategorie aus Tagesausflug und mehrtägiger Rundreise reagiert das Touristikunternehmen auf veränderte Nachfragemuster im Reisebereich. Eine vom Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführte Befragung zeigt, dass etwa 70 Prozent der Reisenden Interesse an vorgebuchten oder spontan vor Ort buchbaren Kurzprogrammen mit Übernachtung haben. CEO Peter Ulwahn begründet die Produktlinie mit dem Bedarf, entlegenere oder kulturell komplexe Zielgebiete abzudecken, deren Besichtigung die zeitlichen Grenzen klassischer Tagesexkursionen überschreitet. Die Pakete greifen dabei überwiegend auf eigene Konzerninfrastrukturen und lokale Guides zurück.

weiterlesen »