Der US-amerikanische Flugzeughändler und Instandhaltungsbetrieb Western Aircraft, eine Tochtergesellschaft der Greenwich AeroGroup, hat an seinem Hauptsitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho drei operative Meilensteine im Rahmen der Partnerschaft mit dem Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft begangen.
Das Unternehmen übergab am 27. Oktober 2026 das 300. Exemplar des einmotorigen Turboprop-Flugzeugs PC-12 an einen Kunden. Gleichzeitig markierte die Veranstaltung das 30-jährige Bestehen von Western Aircraft als autorisiertes Verkaufs- und Servicezentrum für Pilatus sowie die Auslieferung des 30. Jetmodells vom Typ PC-24 seit dessen Marktöffnung im Jahr 2018.
Bei dem jubilierten Flugzeug handelt es sich um das Modell PC-12 PRO mit der Seriennummer 3107. Western Aircraft ist das weltweit erste Vertriebszentrum des Schweizer Herstellers, das die Zahl von 300 ausgelieferten PC-12-Maschinen erreicht. Bei einer Flottengesamtzahl von rund 2.300 weltweit ausgelieferten PC-12-Einheiten zeichnet der Händler in Idaho damit für rund 13 Prozent des globalen Gesamtabsatzes dieses Typs verantwortlich. An der Feierstunde nahmen Führungskräfte beider Unternehmen teil, darunter Pilatus-CEO Markus Bucher und Phil Winters, Vice President Aircraft Sales bei Western Aircraft.
Das 1957 gegründete Unternehmen Western Aircraft betreibt am Flughafen Boise umfassende Hangaranlagen für den Verkauf, die Ausrüstung und die Wartung von Geschäftsreiseflugzeugen. Das Vertriebsgebiet deckt im Wesentlichen den Nordwesten der USA ab. Neben der Abwicklung von Neu- und Gebrauchtschiffverkäufen fungiert der Standort als zertifizierter MRO-Betrieb (Maintenance, Repair, and Overhaul) mit geschultem Wartungspersonal für die Baureihen PC-12 und PC-24.
Branchenanalysten werten den Absatzerfolg von Western Aircraft als Beleg für die anhaltende Nachfrage nach vielseitig einsetzbaren Turboprop- und Jetmodellen im nordamerikanischen Regionalluftverkehr. Die Konzentration des Herstellers Pilatus auf ein engmaschiges Netz aus exklusiven Regionalhändlern ermöglicht die direkte Kundenbetreuung, bindet den Betreiber jedoch stark an vorgegebene Service- und Ersatzteilstrukturen der Vertragspartner.