Flughafen Linz (Foto: René Steuer).
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FPÖ Oberösterreich kritisiert Verzögerungen bei der Entscheidung über die Flugabgabe

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Im Streit um die Zukunft der österreichischen Luftverkehrsteuer hat der oberösterreichische FPÖ-Klubobmann Thomas Dim die Untätigkeit des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie kritisiert.

Nach Angaben des Fraktionsvorsitzenden habe der Oberösterreichische Landtag bereits im November 2025 einen interfraktionellen Antrag verabschiedet, der eine ersatzlose Streichung der Abgabe fordert. Bis Ende Oktober 2026 liege jedoch weder eine inhaltliche Stellungnahme des Ministeriums noch ein konkreter Lösungsvorschlag der Bundesregierung vor.

Dim verweist darauf, dass Österreich mit einem Satz von grundsätzlich zwölf Euro pro Ticket sowie 30 Euro für Kurzstreckenflüge unter 350 Kilometern eine der höchsten Abgabenbelastungen im europäischen Luftverkehr aufweist. Der regionale Parlamentsklub warnt vor den Folgen für den Flughafen Linz, dessen Passagierzahlen sowie das Angebot an Linien- und Frachtverbindungen im Zuge der steuerlichen Rahmenbedingungen unter Druck stehen. Die Oppositionspartei fordert ein rasches Handeln der Bundespolitik oder alternativ mehr Entscheidungsautonomie für die Bundesländer, um standortspezifische Abgabenregelungen am Flughafen Linz umzusetzen.

Die Kritik des oberösterreichischen FPÖ-Klubobmanns reiht sich in eine österreichweite Initiative ein, in deren Rahmen sich im Oktober 2026 alle sieben betroffenen Bundesländer mit Verkehrsflughäfen sowie der Flughafenverband AÖV für die Aufhebung der Steuer ausgesprochen haben. Die Befürworter einer Abschaffung begründen ihren Schritt mit einem Passagierrückgang von 3,8 Prozent an den sechs heimischen Flughäfen in den ersten drei Quartalen 2026. Demgegenüber verteidigt das Verkehrsministerium die Steuer als Instrument zur Kostenwahrheit im Verkehrssektor und zur Einnahmensicherung für den Bundeshaushalt.

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