Die Regierungsräte der Schweizer Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie die französische Zivilluftfahrtsbehörde DGAC haben dem Ausbau des Flughafen-Terminals am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg zugestimmt.
Das Vorhaben sieht ein Investitionsvolumen von gut 157 Millionen Euro vor, das der trinational betriebene Flughafen vollständig aus eigenen Mitteln finanziert. Mit den behördlichen Genehmigungen aus beiden Ländern sind die rechtlichen Voraussetzungen gemäß dem binationalen Staatsvertrag für die Umsetzung des Bauvorhabens erfüllt.
Das Baugutachten umfasst einen zweiteiligen Gebäudekomplex: An der öffentlich zugänglichen Ostfassade des bestehenden Terminals soll ab dem dritten Quartal 2027 ein Neubau mit einer Nutzfläche von rund 14.000 Quadratmetern entstehen. Ergänzend dazu ist die grundlegende Sanierung und Restrukturierung von etwa 15.000 Quadratmetern Fläche innerhalb des Altbaus vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellen Terminplanungen bis Ende 2031 abgeschlossen werden. Ziel ist die Zusammenlegung der dezentralen Sicherheitskontrollen in einem zentralen Gebäudeabschnitt, die Neuorganisation der landseitigen Terminalzufahrten sowie eine Umgestaltung der Gastronomie- und Einzelhandelszonen.
Die Führung des Flughafens betont, dass das Bauvorhaben primär auf die Umgestaltung der Passagierwege und die betriebliche Effizienz ausgerichtet ist. Eine Erweiterung der Kapazitäten für den Flugbetrieb oder zusätzliche Flugzeugabstellpositionen sind mit der landseitigen Baumaßnahme nicht verbunden. Das Vorhaben bildet das Kernelement eines über sieben Jahre angelegten Investitionsprogramms des EuroAirports mit einem Gesamtwolumen von mehr als 600 Millionen Euro.