Drohne (Foto: david henrichs/Unsplash).
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Staatssekretär Leichtfried informiert sich an der FH Kufstein über Drohnenforschung und sicherheitspolitische Aspekte

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Der Staatssekretär für Staatsschutz und Nachrichtendienste im österreichischen Innenministerium, Jörg Leichtfried, hat die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kufstein Tirol (HOK) besucht, um sich über Ausbildungskonzepte und Forschungsprojekte im Bereich der Unbemannten Luftfahrt zu informieren.

Im Zentrum des Treffens standen der englischsprachige Bachelorstudiengang „Drone Engineering“ sowie Testaufbauten im hochschuleigenen Mobility Labor und dem Vicon Indoor Drone Lab. Während Rektor Mario Döller technologische Schwerpunkte wie autonome Drohnenschwärme und alternative Energiekonzepte hervorhob, verwies Leichtfried auf die wachsenden sicherheitspolitischen Herausforderungen und den Handlungsbedarf beim Schutz vor missbräuchlicher Nutzung unbemannter Flugsysteme.

Neben der akademischen Lehre präsentierten regionale und internationale Unternehmenspartner sowie Einsatzorganisationen ihre Anwendungsfelder an der Tiroler Hochschule. Das Spektrum reichte von Anbietern für Drohnenabwehr wie VOERE und Herstellern spezialisierter Fluggeräte wie TWINS und Deep Blue Aviation bis hin zum Bezirksfeuerwehrverband Kufstein. Zudem wurden Fragen der digitalen Luftraumorganisation (U-Space) erörtert. In einem abschließenden Arbeitsgespräch zwischen Hochschulvertretern, Industrie und Vertretern des Innenministeriums standen künftige Schnittstellen für den Wissenstransfer und die Ausbildung von Fachkräften im Mittelpunkt.

Der Ausbau von Forschungskapazitäten im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme an Fachhochschulen spiegelt den steigenden Bedarf an spezialisierten Ingenieuren und Sicherheitskonzepten in Europa wider. Dennoch verweisen Branchenbeobachter auf bestehende Hürden bei der Überführung akademischer Entwicklungen in den regulierten Luftraum. Abseits von Testfeldern erschweren strenge europäische Zulassungsvorgaben der EASA sowie unklare Haftungs- und Datenschutzrahmen die kommerzielle und behördliche Anwendung autonomer Systeme im Regelbetrieb.

Darüber hinaus erfordert die wirksame Bekämpfung von Gefahren durch unregulierte oder feindliche Drohnen eine enge Abstimmung zwischen Forschungsinstitutionen und den Sicherheitsbehörden. Während der Markt für zivile und militärische Abwehrtechnologien rasch wächst, stehen Ministerien und Sicherheitskräfte vor der Aufgabe, regulatorische und technische Standards kontinuierlich an die schnelle Entwicklung im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge anzupassen.

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