Comac ARJ21 (Foto: Comac).
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Comac entwickelt Versuchsträger CE-25A für elektrisch angetriebene Regionalflugzeuge

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Der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac arbeitet an der Vorbereitung eines Technologie-Demonstrators für ein elektrisch angetriebenes Passagierflugzeug.

Wie Bildmaterial und Berichte auf chinesischen Branchenkanälen belegen, firmiert das Versuchsmuster unter der Bezeichnung CE-25A. Das Luftfahrzeug ist für die Beförderung von bis zu 19 Passagieren ausgelegt, wobei in einer Kabinenkonfiguration für den Geschäftsreiseverkehr eine entsprechend geringere Bestuhlung vorgesehen ist. Die äußere Struktur des Musters weist Ähnlichkeiten mit etablierten Regionalflugzeugen wie der Beechcraft 1900D auf.

Anstelle konventioneller Turboprop-Triebwerke nutzt die CE-25A ein dezentrales elektrisches Antriebskonzept mit zehn ummantelten Elektropropellern, von denen jeweils fünf an den beiden Tragflächen montiert sind. Diese Anordnung soll durch eine gezielte Anströmung der Flächen und Hochauftriebshilfen die Start- und Landestrecken auf kurzen Pisten verringern. Gemäß den vorliegenden technischen Eckdaten visiert Comac mit reinem Batteriestrom eine Reichweite von 400 bis 500 Kilometern bei einer Reisegeschwindigkeit von rund 400 Kilometern pro Stunde an.

Chinesische Luftfahrtmedien ordnen das Projekt derzeit als reines Versuchsprogramm zur Erprobung neuartiger Systemarchitekturen ein. Eine behördliche Genehmigung für die Durchführung von Testflügen durch die chinesische Zivilluftfahrtbehörde CAAC liegt bislang nicht vor. Der Hersteller Comac hält sich mit offiziellen Stellungnahmen zum Projektverlauf sowie zu möglichen Serienprogrammen bedeckt.

Die Entwicklungsarbeiten fügen sich in Bestrebungen chinesischer Forschungseinrichtungen und staatlicher Luftfahrtkonzerne ein, Alternativen zu fossilen Brennstoffen im regionalen Zubringerverkehr zu erproben. Während kleine Elektroflugzeuge in Segmenten mit geringer Passagierkapazität bereits erprobt werden, stellen die begrenzten Energiedichten aktueller Batterietechnologien und die behördlichen Zertifizierungsverfahren im kommerziellen Passagierflugbetrieb weiterhin hohe Hürden für eine breite Marktfeineinführung dar.

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