Oktober 31, 2026

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Oktober 31, 2026

USA: CDC führt verpflichtende Selbstauskunft wegen Ebola-Ausbruchs im Kongo ein

Die US-amerikanische Gesundheitsschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) führt ab dem 4. November 2026 eine zusätzliche Dokumentationspflicht für alle Passagiere ein, die auf Flügen in die Vereinigten Staaten reisen. Vor dem Abflug müssen Fluggäste künftig eine rechtsverbindliche Erklärung abgeben, dass sie sich in den vorangegangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Hintergrund dieser Anordnung ist ein verzeichneter Ebola-Ausbruch in der zentralafrikanischen Nation. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Einschleppung des Erregers über den internationalen Passagierluftverkehr in das US-amerikanische Staatsgebiet frühzeitig zu unterbinden. Die Überprüfung der Vollständigkeit dieser Gesundheitserklärung obliegt den ausführenden Luftfahrtunternehmen. Fluggesellschaften sind angewiesen, Passagieren ohne entsprechende Auskunft das Boarding zu verweigern. Die Regelung gilt ausnahmslos für alle Direkt- und Umsteigeverbindungen mit Zielort USA, unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Reisenden oder dem jeweiligen Abflughafen. Verfahrensablauf und operative Umsetzung durch die Fluggesellschaften Die praktische Abwicklung der Anordnung liegt im Aufgabenbereich der internationalen Luftfahrtunternehmen. Analog zu den bestehenden Überprüfungen von Einreisegenehmigungen wie dem elektronischen System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) oder gültigen Visa müssen die Fluggesellschaften sicherstellen, dass die Bestätigung vor dem Betreten des Flugzeugs vorliegt. Die Behörde CDC hat den Fluggesellschaften empfohlen, die Abfrage direkt in die digitalen Online-Check-in-Prozesse sowie in die Benutzeroberflächen der mobilen Applikationen einzubinden. Für Fluggäste, die den Online-Check-in nicht nutzen oder am Flughafen einchecken, muss die Bestätigung spätestens am Abfluggate beim Schalterpersonal eingeholt werden. Passagiere, welche die verlangte Auskunft verweigern oder unvollständig ausfüllen, erhalten keine Bordkarte beziehungsweise werden vom Transport ausgeschlossen. Die Durchsetzungsverordnung tritt offiziell am 3. November 2026

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Grönland nimmt dritten ausgebauten Zivilflughafen in Ilulissat in Betrieb

Grönland hat mit der Eröffnung des neugestalteten Flughafens in Ilulissat das dritte zentrale Infrastrukturprojekt zur Neuordnung seines zivilen Luftverkehrsnetzes abgeschlossen. Wie die staatliche Betreibergesellschaft Greenland Airports (Kalaallit Airports) mitteilte, verfügt der Standort an der Diskobucht nun über eine auf 2.200 Meter verlängerte Start- und Landebahn. Die Erweiterung ermöglicht erstmals die Direktlandung von größeren Mittel- und Langstreckenflugzeugen in der drittgrößten Stadt der Insel. Das Bauvorhaben wurde zu Teilen von der dänischen Reichsregierung mitfinanziert, unter deren Hoheit das autonome Territorium steht. Die Inbetriebnahme in Ilulissat bildet den vorläufigen Abschluss einer umfassenden Modernisierung der grönländischen Flughafeninfrastruktur. Nach der Freigabe der neuen Piste in der Hauptstadt Nuuk im November 2024 und der Eröffnung des regionalen Flughafens Qaqortoq im April 2026 verlagert sich das Drehkreuz des internationalen Flugverkehrs schrittweise weg vom bisherigen Militär- und Wüstenflugplatz Kangerlussuaq. Neben der nationalen Fluggesellschaft Air Greenland planen auch internationale Anbieter wie Icelandair, ihr Angebot an Direktverbindungen von und nach Nordamerika sowie Europa auszubauen. Die Dezentralisierung des Luftverkehrs zielt darauf ab, die regionale Wirtschaft sowie den Tourismusbereich in der von der Unesco als Welterbe eingestuften Eisfjord-Region zu stärken. Die Anbindung über Direktflüge reduziert für Reisende und Frachttransporte die bisher erforderlichen Zwischenstopps und Inlandsüberflüge mit kleinerem Fluggerät. Dennoch verweisen Branchenbeobachter auf verbleibende logistische Engpässe: Die hotel- und verkehrsseitige Infrastruktur vor Ort steht vor der Aufgabe, die durch größere Passagierflugzeuge punktuell ansteigenden Ankunftszahlen kapazitiv und personell abzufangen. Zudem bringen der Ganzjahresbetrieb sowie die Witterungsverhältnisse an der Westküste Grönlands hohe laufende Betriebskosten für die Abfertigung und Bahnreinigung mit sich. Die künftige Auslastung der

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ANA Group verbucht Rekordumsätze und hebt Jahresprognose trotz hoher Kerosinkosten an

Die japanische Luftfahrtholding ANA Holdings, Muttergesellschaft der größten Fluggesellschaft Japans (All Nippon Airways), hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. September 2026 einen Rekordumsatz erzielt. Die Konzernerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17,5 Prozent auf umgerechnet rund 7,95 Milliarden Euro. Das Wachstum wurde im Wesentlichen durch eine hohe Nachfrage im internationalen Passagierverkehr sowie eine deutliche Zunahme im Frachtsegment getragen, die durch die vollständige Konsolidierung der Tochtergesellschaft Nippon Cargo Airlines begünstigt wurde. Trotz des Erlösanstiegs belasten steigende Treibstoffkosten das operative Betriebsergebnis, das sich auf umgerechnet knapp 500 Millionen Euro belief. Aufgrund der kontinuierlichen Nachfrageentwicklung im Asien-Pazifik-Raum sowie auf den Transpazifikrouten hebt der Konzern seine Umsatzprognose für das bis zum 31. März 2027 laufende Gesamtgeschäftsjahr auf umgerechnet etwa 16,3 Milliarden Euro an, während die Gewinnprognose unter Berücksichtigung von Effekten aus Wertpapierverkäufen auf rund 563 Millionen Euro angepasst wurde. Kostenstruktur und Ergebnisentwicklung im Luftverkehrssegment Das primäre Standbein der ANA Group bildete im Berichtszeitraum das Luftverkehrsgeschäft, welches einen Erlös von umgerechnet rund 7,33 Milliarden Euro verzeichnete, was einem Plus von 19,2 Prozent entspricht. Auf der Aufwandseite schlug sich die Entwicklung der internationalen Energiemärkte nieder. Die Betriebsaufwendungen des Konzerns stiegen um 19,9 Prozent auf umgerechnet knapp 7,45 Milliarden Euro. Dieser Anstieg ist zu großen Teilen auf gestiegene Kerosinpreise im Zuge der geopolitischen Lage im Nahen Osten zurückzuführen. Das Betriebsergebnis lag mit umgerechnet etwa 500 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von rund 555 Millionen Euro. Der Periodenüberschuss belief sich auf umgerechnet etwa 380 Millionen Euro nach knapp

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Flughafen Neapel schließt im November wegen Sanierung von Start- und Landebahn

Der internationale Flughafen Neapel-Capodichino stellt den gesamten kommerziellen Flugbetrieb für den Monat November ein. Wie die Betreibergesellschaft Gesac mitteilte, sind umfassende Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an der einzigen Start- und Landebahn sowie an den angrenzenden Rollwegen der Grund für die temporäre Schließung. Die Arbeiten umfassen die Erneuerung der Erdoberflächenschichten sowie Anpassungen der Sicherheitsinfrastruktur des Flugfeldes. Die Terminierung wurde bewusst auf den späten Herbst gelegt, da der November statistisch das geringste Passagieraufkommen des Kalenderjahres an dem süditalienischen Drehkreuz aufweist. Ein Teil der regulären Flugverbindungen wird während der Schließphase über den neu ausgebauten Flughafen Salerno-Costa d’Amalfi abgewickelt, der etwa 70 Kilometer südöstlich von Neapel liegt. Gesellschaften wie Eurowings verlegen ausgewählte Routen – darunter Verbindungen von den Flughäfen Düsseldorf und Stuttgart – an den Ausweichstandort. Um den Transport der Passagiere zwischen den beiden Regionen zu gewährleisten, richten die zuständigen Verkehrsbetriebe erweiterte Busverbindungen sowie einen zeitlich befristeten Sammeltaxiservice zwischen dem Stadtzentrum von Neapel und dem Flughafen Salerno ein. Andere Fluggesellschaften haben aufgrund des monatelangen Vorlaufs auf eine Verlegung verzichtet und ihr Angebot im November gestrichen oder umgeleitet. Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe setzten ihre Flüge nach Neapel für diesen Zeitraum aus und wichen bei Kapazitätsumbuchungen auf den rund 200 Kilometer entfernten Flughafen Rom-Fiumicino aus. Die Sperrung trifft die Region Kampanien in einer Phase, in der der regionale Flugverkehr nach der Eröffnung des Standorts Salerno neu organisiert wird, bringt jedoch kurzfristige Kapazitätsbeschränkungen im süditalienischen Luftverkehrsraum mit sich. Die temporäre Schließung stellt den ersten vollständigen Stillstand des Flugbetriebs in Capodichino seit Jahrzehnten dar. Obwohl der Ausweichflughafen Salerno im

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Startup launcht neue App für Spotter

Das in Mannheim ansässige Softwareunternehmen EastsitePlatforms UG hat am 29. Oktober 2026 die Entwicklung einer neuen mobilen Anwendung namens Planetrack bekannt gegeben, die sich gezielt an die weltweite Gemeinschaft der Zivilluftfahrtbeobachter und Planespotter richtet. Die Software soll als zentrale Plattform für die Erfassung, Kartierung und Planung von Flugzeugsichtungen dienen und die bislang verstreuten Hilfsmittel im Markt zusammenführen. Bei der Konzeption setzt der Entwickler auf ein partizipatives Modell: Die Spezifikationen und Funktionsumfänge werden im Rahmen von Umfragen, Nutzertests und kontinuierlichen Rückmeldungen aus der Beobachtergemeinschaft erarbeitet. Die Markteinführung der Anwendung auf den Betriebssystemen iOS und Android ist für das Frühjahr 2027 terminiert. Ab sofort steht eine Registrierung auf einer Warteliste für den vorzeitigen Testzugang offen. Funktionsumfang und technisches Konzept der Anwendungssoftware Die geplante Applikation soll die Vielzahl separater Werkzeuge ersetzen, die von Luftfahrtenthusiasten bislang parallel genutzt werden. Dazu gehören spezialisierte Wetterdienstleistungen, Kartendienste für Beobachtungspositionen, Sonnenstandsberechnungen sowie dezentrale Diskussionsforen. Das System bündelt diese Anforderungen in einer einheitlichen Benutzeroberfläche und integriert mehrere Kernmodule. Ein wesentliches Element stellt die automatisierte Benachrichtigungsfunktion für Flottenereignisse dar. Das System generiert Sichtungsalarme, sobald Luftfahrzeuge mit spezifischen Kennzeichen, seltenen Triebwerkstypen oder Sonderlackierungen (Special Liveries) im An- oder Abflug auf einen ausgewählten Verkehrsflughafen registriert werden. Ergänzt wird die Software durch eine interaktive Spotter-Karte, welche überprüfte Standorte an internationalen Flughäfen samt Informationen zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, lokalen Gegenlichtverhältnissen sowie Bewertungen durch andere Nutzer ausweist. Ein integrierter Sonnenstand-Planer ermöglicht es den Anwendern, den Lichteinfall und die Schattenbildung für beliebige Standorte und Uhrzeiten im Voraus zu berechnen. Zur Erfassung der eigenen Beobachtungsdaten verfügt

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Air Baltic plant Abbau von rund 300 Stellen beim fliegenden Personal an den baltischen Standorten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beabsichtigt, im Rahmen einer Anpassung ihres Flugplans und Streckennetzes für das Jahr 2027 etwa 100 Stellen für Pilotinnen und Piloten sowie rund 200 Positionen im Kabinenpersonal abzubauen. Das Unternehmen bestätigte die geplanten Personaleinsparungen gegenüber dem lettischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk LSM.lv. Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einer umfassenderen Umstrukturierung des Gesamtbetriebs, von der nach ersten Schätzungen der Unternehmensleitung standortübergreifend zwischen 500 und 700 Beschäftigte betroffen sein könnten. Die endgültige Anzahl der Entlassungen hängt vom weiteren Verlauf des Bewertungs- und Konsultationsprozesses ab. Der geplante Personalabbau beim Cockpitpersonal erstreckt sich auf alle drei operativen Basen der Fluggesellschaft in Riga, Vilnius und Tallinn. Bei den Flugbegleitern konzentrieren sich die Kürzungen primär auf die Hauptbasis in Riga, an der das Unternehmen einen Personalüberschuss ausmacht. An den Standorten Vilnius und Tallinn besteht hingegen ein zusätzlicher Bedarf an Kabinenpersonal. Soweit freie Stellen vorhanden sind, soll Beschäftigten aus Riga der Wechsel an die übrigen baltischen Standorte angeboten werden, um betriebsbedingte Kündigungen zu reduzieren. Die lettische Luftfahrtgewerkschaft LAA äußerte deutliche Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Auswahlkriterien und der Konditionen für freiwillig ausscheidende Mitarbeiter. Nach Auffassung der Arbeitnehmervertretung wurden Vorschläge wie Teilzeitmodelle oder unbezahlter Urlaub im bisherigen Verfahren unzureichend berücksichtigt, weshalb die Gewerkschaft weitere Verhandlungen einfordert. Die Unternehmensführung von Air Baltic verwies darauf, dass die Kriterien für den Stellenabbau in Abstimmung mit den Tarifpartnern festgelegt wurden und Parameter wie Betriebszugehörigkeit, Qualifikation sowie Leistungsnachweise einbeziehen. Die angekündigten Sparmaßnahmen spiegeln den wirtschaftlichen Druck wider, unter dem die baltische Fluggesellschaft bei der Konsolidierung ihres Flugprogramms steht. Hohe Betriebskosten

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