Vor wenigen Tagen hat Embraer mitgeteilt, dass mit Austrian Airlines und Air Dolomiti Verträge über die Teilnahme Komponentenpoolprogramm für die E-Jets-Flotte abgeschlossen wurden. Während das italienische Unternehmen langfristig mit Maschinen der Brasilianer fliegen wird, sind es bei der österreichischen Schwester Auslaufmodelle. Warum also eine solche Vereinbarung?
Es noch gar nicht so lange her, da trennte sich Austrian Airlines von der letzten de Havilland Dash 8-400. Seither sind die Regionaljets des Typs Embraer 195 das kleinste Muster der Flotte. Doch auch das hat ein Ablaufdatum, denn auch diese werden ausgeflottet. Die bisherigen Abgänge sind zur italienischen Schwester Air Dolomiti gegangen. Da diese ein reiner Embraer-Operator ist, ist es nachvollziehbar, dass diese einen neuen Komptonentenpool-Vertrag mit den Brasilianern abgeschlossen hat.
Austrian Airlines hingegen soll künftig keine Embraer-Jets mehr betreiben. Laut einer Sprecherin gibt es momentan überhaupt keine Pläne, dass zum Beispiel E2-Maschinen angeschafft werden könnten. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird die AUA künftig die A320-Reihe als kleinstes Muster selbst betreiben.
„Der Service, den wir von Embraer erhalten, ist eine betriebliche Notwendigkeit bis zum End of Operation. Laut aktuellem Stand werden die Embraer in der Austrian-Flotte bis Ende 2028 ausgeflottet“, so eine Sprecherin der Austrian Airlines.