November 4, 2026

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November 4, 2026

Thailand plant Verdopplung der Passagierkapazität am Drehkreuz Bangkok Suvarnabhumi

Der größte Flughafen Thailands, Bangkok Suvarnabhumi, steht vor einer umfassenden Vergrößerung seiner baulichen und operativen Abfertigungskapazitäten. Wie aus dem fünften Entwicklungsplan der staatlichen Flughafenbetreibergesellschaft Airports of Thailand (AOT) hervorgeht, soll die jährliche Kapazität des Drehkreuzes innerhalb der kommenden sieben Jahre von derzeit rund 60 Millionen auf bis zu 120 Millionen Passagiere verdoppelt werden. Das Ausbaukonzept sieht den Bau eines neuen Passagierterminals, die Errichtung einer vierten Start- und Landebahn sowie die funktionale Vergrößerung des Ostbereichs der bestehenden Abfertigungsgebäude vor. Ergänzend dazu plant die Betreibergesellschaft eine Anhebung des Budgets für die Modernisierung des zweiten Bangkoker Flughafens Don Mueang auf 69 Milliarden Thai Baht (rund 1,8 Milliarden Euro). Die Vorhaben sollen in Kürze dem thailändischen Kabinett zur finalen Genehmigung vorgelegt werden, um den steigenden Flugbewegungen im Asien-Pazifik-Raum gerecht zu werden. Detaillierte Planungen und Bauvorhaben am Flughafen Suvarnabhumi Die operative Führung der staatlichen Airports of Thailand unter der Leitung von AOT-Präsidentin Paweena Jariyathitipong hat die Kernparameter des fünften Entwicklungsplans für das Luftfahrt-Drehkreuz Suvarnabhumi konkretisiert. Derzeit verteilt sich die Jahreskapazität des Standorts von 60 Millionen Passagieren auf 45 Millionen Fluggäste im Hauptterminal sowie 15 Millionen Passagiere im neu errichteten Satellitenterminal SAT-1. Um das Ziel von 120 Millionen Passagieren pro Jahr zu erreichen, sind zwei primäre Großbauprojekte vorgesehen, deren Realisierungszeitraum auf sechs bis sieben Jahre veranschlagt wird. Kernstück des Vorhabens bildet die Errichtung eines weiteren Hauptterminals, das mit eigenständigen Abfertigungseinheiten für den internationalen sowie den innerthailändischen Flugverkehr ausgestattet wird. Zur Gewährleistung des Flugbetriebs bei erhöhtem Verkehrsaufkommen ist zudem der Bau einer vierten Start- und Landebahn vorgesehen.

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Finnair stattet künftige Embraer E195-E2-Flotte mit Inflight-WLAN von SES aus

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat den luxemburgischen Satellitenkommunikationsanbieter SES mit der Ausrüstung ihrer bestellten Flotte vom Typ Embraer E195-E2 mit Bord-WLAN beauftragt. Die Ausrüstung betrifft 18 Festbestellungen des brasilianischen Regionalflugzeugtyps, die ab dem dritten Quartal 2027 schrittweise an die Airline ausgeliefert und im europäischen Streckennetz in Dienst gestellt werden sollen. Die Satellitentechnik wird direkt ab Werk während der Endmontage durch den Flugzeughersteller integriert, um spätere Nachrüstungen im laufenden Betrieb zu vermeiden. Das gewählte System nutzt ein hybrides Multi-Orbit-Netzwerk. Hierbei werden Datenverbindungen über Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn (LEO) des Anbieters OneWeb mit geostationären Satelliten (GEO) aus dem Bestand von SES kombiniert. Durch die Kopplung beider Satellitenarten soll eine stabile Bandbreite auch bei hoher Auslastung auf viel beflogenen Flugkorridoren innerhalb Europas gewährleistet werden. Über die genaue Preisstruktur für Passagiere oder die Staffelung der Tarife wurden bei der Bekanntgabe im November 2026 noch keine spezifischen Angaben gemacht. Die Ausrüstung mit modernem Inflight-Entertainment und Datenkonnektivität steht im Zusammenhang mit der laufenden Modernisierung der Flotte von Finnair im Kurz- und Mittelstreckensegment. Die E195-E2-Maschinen, die mit 134 Sitzplätzen konfiguriert werden, ersetzen schrittweise ältere Regionalflugzeuge des Typs E190 sowie ältere Schmalrumpfflugzeuge aus der Airbus-A320-Familie. Mit der höheren Reichweite des Musters beabsichtigt die Fluggesellschaft, das Angebot ab ihrem Drehkreuz Helsinki auch in Richtung Südeuropa flexibler zu gestalten.

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Oberverwaltungsgericht verhandelt Klagen gegen Planfeststellung am Flughafen Leipzig/Halle

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat am 3. November 2026 die mündliche Verhandlung über den geplanten Ausbau der Frachtinfrastruktur am Flughafen Leipzig/Halle aufgenommen. Gegenstand des juristischen Verfahrens vor dem 7. Senat sind insgesamt zehn Klagen gegen den im September 2024 von der Landesdirektion Sachsen erlassenen Planfeststellungsbeschluss. Das mehr als 1.100 Seiten umfassende Regelwerk bildet die behördliche Grundlage für die flächenmäßige Vergrößerung der Frachtabfertigungskapazitäten des zweitgrößten Frachtflughafens Deutschlands. Kläger in dem Verfahren sind neben Umweltverbänden vier Gewerbetreibende, drei Privatpersonen sowie die Anliegerstadt Schkeuditz, auf deren Gemeindeterritorium ein wesentlicher Teil des Flughafengeländes liegt. Der Ausgang der gerichtlichen Prüfung bestimmt maßgeblich die Verwirklichung der vorgesehenen Investitionsvorhaben im regionalen Luftfrachtsektor. Umfang der geplanten Baumaßnahmen und Standortbedeutung Der Flughafen Leipzig/Halle nimmt im System des deutschen Luftverkehrs eine zentrale Stellung im Bereich der Frachtlogistik ein. Seit dem Jahr 2008 betreibt der Expresslogistikkonzern DHL Group an diesem Standort sein zentrales europäisches Luftfrachtdrehkreuz. Um den Betrieb neuerer und größerer Frachtflugzeuge zu ermöglichen und logistische Abläufe anzupassen, ist eine flächenmäßige Vergrößerung des DHL-Vorfeldes um 39 Hektar vorgesehen. Neben der Vorfeldvergrößerung umfasst der festgestellte Plan die Errichtung neuer Rollwege für Luftfahrzeuge, den Bau zweckgebundener Enteisungsflächen sowie die Installation zusätzlicher Betriebsgebäude. Die beabsichtigten Bauprojekte belaufen sich nach früheren Angaben der Betreibergesellschaft auf ein Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro. Trotz der rechtlichen Option des sofortigen Vollzugs durch die Landesdirektion Sachsen wählte die Flughafen Leipzig/Halle GmbH den Ansatz, den Beginn der primären Tiefbaumaßnahmen bis zum Ausgang des gerichtlichen Hauptsacheverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen zurückzustellen. Zusammensetzung der Klägerseite und Gegenstand der Klageschriften Die

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Französische Alpenresorts Méribel und Val d’Isère präsentieren Neuerungen für die Wintersaison 2026/27

Die in den französischen Alpen gelegenen Wintersportorte Méribel und Val d’Isère haben ihre betrieblichen und gastronomischen Anpassungen für die Saison 2026/27 vorgestellt. Die beiden Destinationen, die im Portfolio des Freizeitanlagenbetreibers Compagnie des Alpes geführt werden, setzen in der kommenden Winterperiode auf unterschiedliche Schwerpunkte im Dienstleistungsangebot. Während in Méribel eine Neuausrichtung des Gastronomie- und Abendspektrums im Vordergrund steht, fokussiert Val d’Isère auf die Umgestaltung des Pistenzugangs für Familien sowie auf infrastrukturelle Sicherheitsmaßnahmen im Skigebiet. In Méribel werden im Verlauf der Saison mehrere Verpflegungskonzepte im Ortsteil Mottaret sowie im Bereich der Talstation La Chaudanne in Betrieb genommen. Das Angebot umfasst Ganztagesbetriebe mit angeschlossenen Abendveranstaltungen, traditionelle Gastronomieflächen sowie Einheiten mit Spezialisierung auf Street Food und regionale Produkte. Zusätzlich veranstaltet der Ort im März 2027 temporäre Abendgastronomie-Angebote in den Kabinen der Seilbahnanlage Saulire Express, um die Auslastung der Liftinfrastruktur außerhalb der regulären Betriebszeiten zu testen. Am Standort Val d’Isère steht die Anpassung der Tarif- und Kontrollstrukturen im Mittelpunkt. Das Resort bietet in Verbindung mit dem nachbarlichen Skigebiet Tignes kostenfreien Pistenzugang für Kinder unter acht Jahren sowie gebündelte Mehrtagespässe an. Ergänzend wurden auf dem Berg Solaise und im Bereich Bellevarde abgetrennte Lern- und Spielzonen eingerichtet. Im Zuge der Sicherheitsorganisation initiierten die lokalen Akteure und Skischulen im Juli 2026 die Vereinigung Pompons Jaunes, die unter Einbindung von Pistendiensten verhaltensbezogene Schulungsprogramme für Minderjährige auf den Abfahrten durchführt. Branchenanalysten verweisen darauf, dass die Erschließung neuer Erlösquellen abseits des reinen Beförderungsgeschäfts für Betreibergesellschaften wie die Compagnie des Alpes an Bedeutung gewinnt. Angesichts hoher Fixkosten für den Betrieb und die

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United Airlines bezweifelt angepeilten Zeitplan von Boom Supersonic

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern United Airlines hat erhebliche Zweifel an dem Zeitplan für die Einführung des geplanten Überschall-Passagierflugzeugs Overture geäußert. Wie der Vorstandsvorsitzende von United Airlines, Scott Kirby, in einem am 28. Oktober 2026 veröffentlichten Interview im Podcast Office Hours: Business Edition erklärte, wird der Entwickler Boom Supersonic das Ziel einer Inbetriebnahme im Jahr 2029 voraussichtlich verfehlen. Die komplexe Entwicklung des Fluggeräts sowie die aufwendigen behördlichen Zertifizierungsprozesse erfordern nach Einschätzung der Fluggesellschaft deutlich mehr Zeit als vom Hersteller bislang projiziert. Obwohl United Airlines im Juni 2021 eine Kaufvereinbarung über 15 Maschinen des Typs Overture mit Optionen auf weitere 35 Einheiten abgeschlossen hat, hängen die Verpflichtungen strikt vom Erreichen vertraglich fixierter Leistungs- und Sicherheitskriterien ab. Der Vorfall unterstreicht die technologischen und regulatorischen Hürden, die bei der Wiederbelebung des kommerziellen Überschall-Flugverkehrs bestehen. Skepsis des Hauptkunden und ursprüngliche Entwicklungsmeilensteine Die Aussagen von Scott Kirby wiegen schwer für das Projekt des US-Start-ups Boom Supersonic. United Airlines gilt als Erstkunde und Schlüsselfaktor für die Vermarktung des Modells. Kirby betonte zwar, dass United Airlines nach wie vor die Absicht verfolge, im Falle einer erfolgreichen Entwicklung als erste Fluggesellschaft der Welt den Passagierbetrieb mit dem Overture-Muster aufzunehmen. Die Verwirklichung dieses Vorhabens sei jedoch keineswegs garantiert, da noch fundamentale technische Ingenieursaufgaben gelöst werden müssten. Trotz der kritischen Anmerkungen bezüglich des Zeitplans lobte der United-Chef den Gründer und Vorstandsvorsitzenden von Boom Supersonic, Blake Scholl, für dessen unternehmerische Initiativen. Als die Unternehmen im Juni 2021 ihre Partnerschaft bekannt gaben, beinhaltete der Zeitplan noch ein Rollout des Flugzeugs für das Jahr 2025,

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Almwirtschaft Österreich begeht 75-jähriges Bestehen im Landhaus Innsbruck

Die Almwirtschaft Österreich hat ihr 75-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung im Großen Saal des Landhauses in Innsbruck gefeiert. An der Tagung nahmen Vertretungen aus Politik, Landwirtschaftskammern, Verwaltung sowie Partnerorganisationen aus Südtirol, Oberbayern, dem Allgäu und der Schweiz teil. Die 1951 gegründete Dachorganisation bündelt aktuell 22 Mitgliedsorganisationen aus den sieben almrelevanten Bundesländern sowie den Österreichischen Einforstungsverband und vertritt damit die Interessen von rund 23.000 almauftreibenden Landwirtschaftsbetrieben auf etwa 8.000 Almen. Neben dem historischen Rückblick standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Berglandwirtschaft im Mittelpunkt der Beiträge. Der Dachverband verwies auf den anhaltenden Strukturwandel im Agrarsektor, steigende Betriebskosten sowie die Ausbreitung von Großraubwild als maßgebliche Belastungsfaktoren für die Almbewirtschaftung. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem eine Festschrift zur Vereinsgeschichte präsentiert, während der Psychotherapeut Reinhard Haller in einer Gastrede die psychologische Bedeutung der Almräume beleuchtete. Vertreter der Landwirtschaftskammern und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft nutzten den Anlass, um finanzielle Forderungen mit Blick auf die Verhandlungen zur Europäischen Agrarpolitik ab 2028 zu formulieren. Angesichts sinkender Betriebszahlen forderten Vertretungen der Agrarpolitik eine stärkere finanzielle Abgeltung der Bewirtschaftungsleistungen über Markterlöse sowie durch zielgerichtete Ausgleichszahlungen. Die Aufrechterhaltung der Almwirtschaft gilt als wesentlicher Faktor für den regionalen Tourismus und die Pflege der Kulturlandschaft im Alpenraum.

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