
Thailand plant Verdopplung der Passagierkapazität am Drehkreuz Bangkok Suvarnabhumi
Der größte Flughafen Thailands, Bangkok Suvarnabhumi, steht vor einer umfassenden Vergrößerung seiner baulichen und operativen Abfertigungskapazitäten. Wie aus dem fünften Entwicklungsplan der staatlichen Flughafenbetreibergesellschaft Airports of Thailand (AOT) hervorgeht, soll die jährliche Kapazität des Drehkreuzes innerhalb der kommenden sieben Jahre von derzeit rund 60 Millionen auf bis zu 120 Millionen Passagiere verdoppelt werden. Das Ausbaukonzept sieht den Bau eines neuen Passagierterminals, die Errichtung einer vierten Start- und Landebahn sowie die funktionale Vergrößerung des Ostbereichs der bestehenden Abfertigungsgebäude vor. Ergänzend dazu plant die Betreibergesellschaft eine Anhebung des Budgets für die Modernisierung des zweiten Bangkoker Flughafens Don Mueang auf 69 Milliarden Thai Baht (rund 1,8 Milliarden Euro). Die Vorhaben sollen in Kürze dem thailändischen Kabinett zur finalen Genehmigung vorgelegt werden, um den steigenden Flugbewegungen im Asien-Pazifik-Raum gerecht zu werden. Detaillierte Planungen und Bauvorhaben am Flughafen Suvarnabhumi Die operative Führung der staatlichen Airports of Thailand unter der Leitung von AOT-Präsidentin Paweena Jariyathitipong hat die Kernparameter des fünften Entwicklungsplans für das Luftfahrt-Drehkreuz Suvarnabhumi konkretisiert. Derzeit verteilt sich die Jahreskapazität des Standorts von 60 Millionen Passagieren auf 45 Millionen Fluggäste im Hauptterminal sowie 15 Millionen Passagiere im neu errichteten Satellitenterminal SAT-1. Um das Ziel von 120 Millionen Passagieren pro Jahr zu erreichen, sind zwei primäre Großbauprojekte vorgesehen, deren Realisierungszeitraum auf sechs bis sieben Jahre veranschlagt wird. Kernstück des Vorhabens bildet die Errichtung eines weiteren Hauptterminals, das mit eigenständigen Abfertigungseinheiten für den internationalen sowie den innerthailändischen Flugverkehr ausgestattet wird. Zur Gewährleistung des Flugbetriebs bei erhöhtem Verkehrsaufkommen ist zudem der Bau einer vierten Start- und Landebahn vorgesehen.




