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Kanaren stellen Weichen für die nächsten Jahre

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Die kanarischen Inseln sind wirtschaftlich stark abhängig vom Tourismus. Zwar kam man bislang besser als andere Urlaubsdestinationen durch die Krise, doch sind auch in dieser spanischen Region die Umsätze stark zurückgegangen. Nun stellt mittels eines Schulterschlusses gemeinsam die Weichen für die Zukunft.

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung präsentierten Yaiza Castilla, kanarische Ministerin für Tourismus, Industrie und Handel, und José Juan Lorenzo, Direktor des Tourismusverbands der Kanarischen Inseln, ihr Tourismusmodell für die nächsten drei Jahre.

Zentraler Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation im Tourismus und der verstärkten Zusammenarbeit des öffentlichen und privaten Sektors. Dank dieser Strategie sollen alle Wirtschaftszweige der Inseln besser in die Wertschöpfungskette eingebunden werden und verstärkt am Tourismus partizipieren.

Digitalisierung soll Reisen vereinfachen

„Mit dieser Transformation des aktuellen Wirtschaftsmodells wollen wir die lokale Wirtschaft weiterentwickeln und den Tourismus im Land stärken. Verwaltungen und Unternehmen sollen in Zukunft besser kooperieren und ein neues Ökosystem aufbauen, das nachhaltiger, krisenresistenter und wettbewerbsfähiger ist und die Destination insgesamt stärkt“, erklärt Yaiza Castilla.

Zur Erreichung dieser Ziele sind drei zentrale Digitalisierungsprojekte geplant. So soll eine „smarte Tourismusplattform“ entstehen, die mithilfe der Internet of Things (IOT)-Technologie Daten wie Wetter, Umweltparameter oder die Zahl der Besucher an wichtigen Touristenorten erfasst und auf der Plattform bündelt. Diese Daten fließen unter anderem in den „Nachhaltigen Marktplatz“ ein, der Tourismusunternehmen einen Überblick über sämtliche Produkte und Dienstleistungen aus allen Handels- und Industriezweigen der Inseln sowie der notwendigen Logistik geben soll. Dritter Baustein der neuen Strategie ist der „Digitale Tourismuskanal“.

„Diese Plattform wird das zentrale Instrument für kanarische Tourismusunternehmen sein, um ihre Produkte und Dienstleistungen direkt an Touristen zu vermarkten“, so José Juan Lorenzo. Zu diesem Zweck sollen eine eigene Website und eine App entwickelt werden.

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