Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Nachfrage stark anziehen wird. Während der virtuell abgehaltenen Routes Reconnected äußerte er sich dahingehend, dass er der Ansicht ist, dass alle Bedenken vergessen sein werden, wenn beispielsweise Spanien und Griechenland wieder offen für Touristen sind. Dies soll speziell auch für Reisende aus dem Vereinigten Königreich gelten.
Urlaube innerhalb von UK oder aber in Irland schließt er weitgehend aus und verweist darauf, dass beide Länder nicht über die notwendige Infrastruktur für den Massentourismus am Strand verfügen würden. Auch ist er der Ansicht, dass Briten lieber in Spanien oder Griechenland ihre Urlaube verbringen wollen.
Angesprochen auf Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs meinte der Ryanair-Manager, dass diese großes Potential hätten. Er ist aber der Ansicht, dass die Luftfahrtbehörde und/oder die Regierung die Ticketsteuer abschaffen müssten. Er verwies auch auf einen entsprechenden Vorstoß von Premierminister Boris Johnson. Dieser hat vor einigen Monaten die Abschaffung der Abgabe innerhalb des Vereinigten Königreichs in Aussicht gestellt und erntete dafür heftige Kritik seitens der Opposition. Eddie Wilson sieht Ryanair jedenfalls in der Polepostion, denn mit dem UK-Ableger ist man in der Lage domestic zu fliegen. Die Tochtergesellschaft wurde aufgrund des Austritts aus der Europäischen Union gegründet.
Ryanair-Flüge ab London-Heathrow schließt der Manager aber weiterhin aus. Er verweist darauf, dass der Airport exorbitant teuer sein soll. Auch wäre der Airport nicht für das Lowcostmodell des von ihm geleiteten Carriers ausgelegt. Explizit sagte er, dass Ryanair vermutlich nie ab Heathrow fliegen wird.