April 30, 2021

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April 30, 2021

Urteil: Ryanair muss Passagiere trotz Streiks entschädigen

Vor dem britischen High Court erlitt die Billigfluggesellschaft Ryanair eine herbe Niederlage gegen die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs. Die Richter urteilten, dass der Carrier Passagiere auch dann entschädigen muss, wenn die Ursache für die Streichung bzw. Verspätung Streiks bei der Airline waren. Hintergrund ist die Streikwelle, die im Jahr 2018 stattgefunden hat. Die Piloten und Flugbegleiter legten in mehreren Wellen den Betrieb regelrecht lahm. Ryanair vertritt die Ansicht, dass es sich um außergewöhnliche Umstände handeln würde und verweigerte daher die Auszahlung von Entschädigungen an betroffene Passagiere. Die CAA sieht die Angelegenheit gänzlich anders und zog gegen Ryanair vor Gericht. Der High Court gab laut Mitteilung der britischen Zivillluftfahrtbehörde dem Klagebegehren statt und urteilte zu Gunsten der Behörde. Das hat zur Folge, dass sich der Billigflieger im Zusammenhang mit den Streiks nicht auf „außergewöhnliche Umstände“ berufen darf und die betroffenen Reisenden entschädigen muss. Final ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn Ryanair kann gegen die Entscheidung des Gerichts noch ein Rechtsmittel einlegen. Bislang äußerte sich der Carrier nicht inhaltlich zum Urteil des High Courts.

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Deutsche Unternehmen wollen künftig bei Dienstreisen sparen

Nach der Krise wird nichts mehr so sein, wie es war. Zumindest bei Dienstreise-Aktivitäten scheint es so, als könnte sich diese Behauptung bewahrheiten. Die ersten deutschen Unternehmen deuten bereits an, in Zukunft verstärkt auf virtuelle Lösungen setzen zu wollen. Seit Beginn der Pandemie erfreuen sich Softwareprogramme für Videotelefonie besonders großer Beliebtheit. Diese ersetzen zunehmend physische Zusammenkünfte, auch wichtige Regierungsgipfel werden mittlerweile über die Online-Plattformen abgehalten. Dieses Modell könnte künftig zum Standard werden und Geschäftsreisen die Ausnahme. So habe der Versicherer Allianz seine Reiserichtlinien bereits angepasst, um Reisen „in erheblichem Maße zu reduzieren“. Auch andere Dax-Unternehmen erkennen das Einsparungspotenzial. Die Telekom beispielsweise gab für Reisen zuletzt 100 Millionen Euro weniger aus als zuvor, und zwar ohne das US-Geschäft. Continental sparte in den vergangenen Monaten 70 Prozent der sonst anfallenden Kosten für Dienstreisen ein. „Immer mehr Dinge, teilweise auch Inbetriebsetzungen und Wartungen, können heutzutage aus der Ferne erledigt oder angeleitet werden“, heißt es auch beim Industriekonzern Siemens. Mussten die Unternehmen also anfangs gezwungenermaßen auf Veränderungen reagieren, haben sich die meisten dem Augenschein nach nachhaltig daran gewöhnt. Das belegen auch jüngste Umfragen des Geschäftsreiseverbandes VDR. Darin würden Unternehmen angeben, ihre Geschäftsreisetätigkeit um bis zu 30 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit zu reduzieren. 13 Prozent rechnen sogar von einem Rückgang um bis zu 50 Prozent, wie reisevor9.de berichtet.

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Israel: Geimpfte können wohl bald einreisen

Israel könnte schon bald den endgültigen Schritt aus der Krise setzen. Die Regierung redet jetzt offen über eine komplette Öffnung des Landes für vollständig immunisierte Touristen.  Seit Beginn der Pandemie war ausländischen Gästen die Einreise nur in Ausnahmefällen erlaubt. Doch das könnte sich schon bald ändern. Nach den ersten Gruppenreisen ab Ende Mai könnten im Juli möglichweise auch Individualbesuche erlaubt werden. Dies deutet Tourismusministerin Orit Farkash-Hacohen an. Es sei an der Zeit, den großen Vorteil zu nutzen, den Israel „als gesunde und geimpfte Destination“ habe. Voraussetzungen seien dann unter anderem von den Arzneimittelbehörden FDA und EMA anerkannte Impfungen, ein PCR-Test vor Abflug sowie ein Antikörpertest bei Ankunft, so der Kurier. Das Land mit seinen etwas mehr als neun Millionen Einwohnern setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Die Zahl der Neuinfektionen und der schweren Erkrankungen ist stark zurückgegangen. Parallel zum Fortschritt der Impfkampagne begann die Regierung Schritt für Schritt mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen.

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Holiday Europe verkleinert die Flotte drastisch

Die bulgarische Ferienfluggesellschaft Onur Air verkleinerte ihre Flotte auf nur noch einen Airbus A321-200. Dieser trägt die Registrierung LZ-HEA. Die beiden A321neo wurden an den Leasinggeber zurückgegeben und sind derzeit in Ljubljana abgestellt. Die Maschinen mit den vormaligen Registrierungen LZ-HEH und LZ-HEI wurden seitens des Eigentümers temporär als OE-IFX bzw. OE-IFY in Österreich eingetragen. Die LZ-HEA wurde laut CH-Aviation.com seit Dezember 2020 nicht mehr eingesetzt und ist derzeit in Istanbul-Atatürk geparkt. Gegenüber dem Medium erklärte Holiday-Europe-Chef Petko Christoff, dass man den verblieben A321 wieder in die Luft bringen will, jedoch die Zukunft des Unternehmens von vielen Faktoren abhängen würde. Die bulgarische Airline wurde unter maßgeblicher Beteiligung der türkischen Onur Air gegründet. Diese wollte sich vor der Corona-Pandemie mit Holiday Europe einen Zugang zum Markt innerhalb der Europäischen Union sichern. Mittlerweile befindet sich Onur Air aufgrund der Corona-Pandemie stark unter Druck. Der Flugbetrieb musste auf einige wenige Routen eingeschränkt werden. Weiters ist das türkische Kurzarbeitsmodell Anfang April 2021 ausgelaufen.

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Thailand verschärft Einreiseregeln erneut

Die thailändische Regierung rudert zurück: Ab morgen wird die 14-tägige Quarantänepflicht wieder auf alle Einreisende – auch Geimpfte – ausgedehnt.  Das berichtet die Muenstersche Zeitung. Erst vor kurzem lockerte das Land seine Einreisebestimmungen, wohl auch der Tourismussaison wegen. Doch das erhöhte Infektionsgeschehen macht einen Strich durch die Rechnung, in dem südostasiatischen Land steigen die Zahlen seit einigen Wochen rasant. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass Phuket seine Öffnungspläne vorerst über Bord schmeißen muss. Die Regierung wollte den Urlaub auf der Insel ab Juli auflagenfrei möglich machen. 

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Korean Air: Benachrichtigungs-Service für geladenes Gepäck jetzt auf allen Strecken

Ab dem 1. Mai ist der Gepäckbenachrichtigungsservice von Korean Air für alle internationalen und inländischen Flüge verfügbar. In der neuen mobilen App„Korean Air My“ erhalten Passagiere eine Nachricht wie „Your baggage KE123456 has been loaded on flight KE1211 bound for Jeju (CJU)“, sobald ihr aufgegebenes Gepäck erfolgreich in ihr Flugzeug geladen wurde. Die Mitteilungen können in den Benachrichtigungs- oder Gepäckverfolgungsbereichen der App überprüft werden. Der Push-Nachrichtendienst ist für Skypass-Mitglieder verfügbar, die Push-Nachrichten für „Korean Air My“ aktiviert haben. Der Service basiert auf dem von Korean Air entwickelten Gepäckabgleichsystem (Baggage Reconciliation System, kurz BRS), das vor der Verladung in das Flugzeug die beim Check-in erstellten Barcode-Informationen des Gepäcks scannt und überprüft. Das BRS stellt sicher, dass das Gepäck auf den richtigen Flug geladen und nicht übersehen wird.

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Linz: Air Dolomiti kündigt Frankfurt an

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main an. Diese soll bis zu zweimal täglich im Codeshare mit der Konzernmutter bedient werden. Die Frankfurt-Strecke liegt seit dem Beginn der Coronakrise brach. Die Reaktivierung wurde immer wieder nach hinten verschoben. Nun steht ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme fest. Bedient wird die Route in Zukunft von Air Dolomiti. „Wir freuen uns sehr, die Wiederaufnahme des Fluges vom Flughafen Linz nach Frankfurt bekannt zu geben: Passagiere, die vom oberösterreichischen Linz abfliegen, können Frankfurt oder die zahlreichen interkontinentalen Ziele, die das Drehkreuz bietet, bequem erreichen. In Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Lufthansa werden wir 2 tägliche. Flüge anbieten, um den Bedürfnissen aller unserer Passagiere gerecht zu werden. Aufgrund der herausfordernden Marktsituation haben wir uns besonders eng mit dem Linz Airport abgestimmt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Jörg Eberhart, President & CEO von Air Dolomiti. „Wir freuen uns sehr, dass Oberösterreich wieder an Frankfurt angebunden ist und wir unsere Verhandlungen mit Air Dolomiti erfolgreich abschließen konnten. Nachdem jetzt Klarheit über die Öffnungsschritte ab 19. Mai besteht und auch der grüne Pass mit Juni angekündigt worden ist, ist eine Wiederaufnahme der Flüge Linz – Frankfurt ab Ende Juni sinnvoll, weil die Nachfrage dafür dann wieder gegeben sein dürfte. Angesichts der Entwicklung der Covid19-Pandemie haben wir in den operativen Planungen intensiv mit Air Dolomiti darüber diskutiert, zu welchem Zeitpunkt die Wiederaufnahme am erfolgversprechendsten ist. Wir sind zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass es Ende Juni möglich

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Air Cairo übernimmt ersten Airbus A320neo

Die ägyptische Ferienfluggesellschaft Air Cairo hat den ersten Airbus A320neo übernommen. Die Maschine mit der Registrierung SU-BUK wurde Anfang der Woche von Hamburg-Finkenwerder nach Kairo überstellt. Weitere zwei Maschinen dieses Typs sollen noch heuer an den Carrier übergeben werden. Das erste Exemplar least Air Cairo von ICBC. Die beiden anderen A320neo sollen über Gecas bezogen werden. Alle drei Neuzugänge sind mit 186 Sitzen in All-Economy-Bestuhlung ausgerüstet. Die drei Airbus A320neo werden das durchschnittliche Flottenalter deutlich absenken. Die sieben A320ceo, die man bereits hat, sind im Schnitt 11,7 Jahre alt. Air Cairo ist eine 60-prozentige Tochtergesellschaft von Egypt Air. Die Regierung teilte mit, dass man sich in Verhandlungen über weitere drei A320neo befindet. Die Ferien-Airline soll bis 2024 auf rund 24 A320neo erweitert werden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kooperiert man heuer mit SunExpress. Der türkische Carrier ist auf den Partner aus Ägypten angewiesen, da man andernfalls aufgrund der Schließung von SunExpress Deutschlands keine Streckenrechte mehr bekommen würde.

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Delta treibt WLAN-Aufrüstung voran

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta will bis Ende 2022 „fast die gesamte Hauptflotte“ mit schnellem WLAN-Internet ausrüsten. Bis Ende 2021 sollen 300 Maschinen mit der Technologie von Viasat aufgerüstet werden. „Technologie und Unterhaltung sind wichtige Bestandteile im Leben unserer Kunden“, so Byron Merritt – V.P. of Brand Experience. „Indem wir unsere Flotte mit verbesserten Wi-Fi-Möglichkeiten ausstatten, stellen wir sicher, dass wir uns an die verschiedenen Arten, wie unsere Kunden Technologie während ihrer Reise nutzen, anpassen können – heute sowie auch in Zukunft.“ Mit der Delta Portal Plattform können sich Kunden mit dem Gerät ihrer Wahl verbinden, shoppen, browsen und streamen. Sie bietet den Kunden Zugang zu den heute verfügbaren kostenlosen Messaging-Diensten und ihren bevorzugten Delta.com-Diensten ohne zusätzliche Kosten. Darüber hinaus ist die Plattform so aufgebaut, dass sie sich mit den sich ändernden Kundenbedürfnissen weiterentwickeln kann, mit neuen Funktionen, die für später in diesem Jahr geplant sind. Wenn weitere Flugzeuge mit verbesserter Konnektivität und der Delta Portal Plattform ausgestattet werden, können sich Kunden auf ein einheitliches und konsistentes Delta-Branding-Erlebnis in allen Viasat-fähigen Flugzeugen freuen. Deltas erstes Viasat-fähiges Flugzeug, ein neuer Airbus A321ceo, wird am 1. Mai den regulären Flugbetrieb aufnehmen. Das Unternehmen wird die Konnektivitätsleistung dieses ersten Flugzeugs testen und genau überwachen. Weitere Flugzeuge sollen im Juni in Betrieb genommen werden, beginnend mit den verbleibenden neuen A321ceos, 737-900 und 757-200 Flugzeugen – Flotten, die traditionell auf Strecken mit hohem Kundenaufkommen eingesetzt werden. Die Fluggesellschaft plant, sie bis Ende 2021 mit dem neuen Service auszustatten.  Die Maschinen des Typs Boeing 717 werden das

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ANA flottet letzte B737-700 im Juni aus

Die japanische All Nippon Airways wird bis Mitte Juni 2021 alle verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-700 ausflotten. Für den 19. Juni 2021 sind zwei Abschiedsflüge, für die Tickets gekauft werden können, geplant. Derzeit hat ANA noch drei Boeing 737-700 in der Flotte. Es handelt sich um die Maschinen mit den Registrierungen JA02AN, JA05AN und JA06AN. Ursprünglich wurden diese von der mittlerweile nicht mehr existierenden Regio-Tochter ANK betrieben, ehe sie im Jahr 2012 zur Mainline kamen. Momentan sind die drei Mittelstreckenjets am Flughafen Haneda stationiert. Der Betrieb der 39 Boeing 737-800 soll fortgesetzt werden. Mittelfristig wird die bereits bestehende A320/A321neo-Flotte weiter ausgebaut. Der Carrier hat noch fünfzehn Exemplare bei Airbus bestellt. Die Airbus-Teilflotte wächst seit einigen Jahren an: Derzeit verfügt ANA über 17 A31neo, vier A321, elf A3420neo und drei A320.

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