Boeing 737-700 (Foto: Jan Gruber).
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Air France-KLM schielt auf A220-300 für Transavia

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Seit vielen Jahren sind die beiden Transavia-Fluggesellschaften von Air France-KLM treue Boeing-Kunden. Es wurde immer wieder darüber spekuliert, dass eine Großbestellung des Typs Boeing 737-Max unmittelbar bevorstehen könnte. Nun wurde bekannt, dass auch der Airbus A220-300 in der engeren Auswahl ist.

Während der französische Teil der Firmengruppe, abgesehen von Transavia France, als eher Airbus-affin gilt, setzt man bei der Konzernschwester KLM schon lange auf Boeing und Embraer. Die Transavia-Töchter betreiben derzeit reine 737-Flotten, weshalb beide Flugzeugbauer scharf auf Aufträge sind.

Eine finale Entscheidung hat man noch nicht getroffen, doch Gruppenchef Ben Smith erklärte gegenüber der niederländischen Tageszeitung “Het Financieele Dagblad”, dass bis zu 160 Flugzeuge für die beiden Transavia-Flugbetriebe gekauft werden sollen. Im Rennen sind – wenig überraschend – die Boeing 737-Max und der Airbus A320neo. Allerdings – so Smith – habe man auch ein Auge auf den A220-300 geworfen. Mit diesem Muster erneuert man bei Air France die Kurzstreckenflotte. Konzernschwester KLM Cityhopper setzt in diesem Segment auf Maschinen des Konkurrenten Embraer.

Vorstellbar ist auch, dass Transavia die Order splitten könnte. Dann würde man sich von der Einheitsflotte, die momentan aus den Modellen 737-700 und -800 besteht, verabschieden. Es wird damit gerechnet, dass Air France-KLM schon in den nächsten Wochen die Weichen stellen könnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie sollen die Hersteller gerade offen für Verhandlungen über den Kaufpreis sein.

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