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Hotel-Quarantäne: Malta zwingt Wildfremde zum Zimmerteilen

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Die teure Hotel-Quarantäne Maltas steht in Kreuzfeuer der Kritik, denn es sollen wildfremde Menschen gezwungen worden Zimmer zu teilen. Verlassen darf man diese nicht und im Preis von 1.400 Euro sind Getränke und Speisen nicht inkludiert.

Derzeit gibt es auf Malta zwei spezielle Quarantäne-Hotels. In diese werden Personen, die bei der Einreise nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder aber aus so genannten „dunkelroten Zonen“ kommen, eingewiesen. Während der 14-tägigen Absonderung, für die 1.400 Euro zuzüglich 120 Euro für einen PCR-Test, anfallen, darf der Raum nicht verlassen werden. Wie bereits erwähnt: Essen und Trinken müssen on-top bezahlt werden.

Die Tageszeitung „Times of Malta“ berichtet, dass es in den letzten Tagen zu Engpässen in den beiden Quarantäne-Hotels gekommen ist. Man hatte wesentlich mehr Personen, die „eingewiesen“ wurden als Zimmer. Man habe daher auch wildfremde Menschen dazu gezwungen, dass diese sich für zwei Wochen den Raum teilen. Als besonders problematisch erweist sich, dass diese Vorgehensweise offenbar auch bei Minderjährigen gewählt wird.

Die Gesundheitsbehörde der Republik Malta hat zwei Hotels ausgewählt, die ausschließlich für 14-tägige Quarantäne genutzt werden. Der Zeitpunkt wann die Absonderung endet wird vom Amt festgelegt. Stimmt dieser mit den Richtlinien der Unterkunft nicht überein, so sind beim Checkout weitere 100 Euro für den „Late Check Out“ zu bezahlen. Betroffene sprechen angesichts der exorbitant hohen Kosten und dem Umstand, dass beide Häuser nicht der Luxuskategorie angehören, sondern in die Jahre gekommene Mittelklasse-Hotels sind, von Geldmacherei.

Sonderlich viel Wahlmöglichkeiten haben Einreisende aus „Dark Red Ländern“ bzw. Ungeimpfte aus „Red Ländern“ nicht. Entweder man akzeptiert und bezahlt die Quarantäne oder es erfolgt eine sofortige Zurückweisung. In letzterem Fall müssen die Airline bzw. die Fährgesellschaft die Person unverzüglich außer Landes schaffen. Weder das Verkehrs- noch das Gesundheitsministerium wollten sich zu den Kritikpunkten und Vorwürfen äußern.

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