Logo der Deutschen Bahn am Flughafen Frankfurt am Main (Foto: Jan Gruber)
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Zusätzliche ICE-Sprinter: Deutsche Bahn macht Airlines Konkurrenz

Werbung

Viele europäische Politiker sind der Ansicht, dass Kurzstreckenflüge auf die Schiene verlagert werden sollen. Gleichzeitig wird immer wieder gefordert, dass die Fahrkarten günstiger werden müssen. Die Deutsche Bahn allerdings hebt mit Fahrplanwechsel die Preise abermals an.

Mit Fahrplanwechsel will der staatliche Anbieter den Fluggesellschaften im innerdeutschen Verkehr deutlich mehr Konkurrenz machen. Das soll mit Hilfe der zuschlagspflichtigen ICE-Sprinter-Züge geschehen. Auf einigen Routen stockt man das Angebot auf. Betroffen ist beispielsweise die Strecke Berlin-Köln, die auf dem Luftweg in der Vergangenheit auch „Beamten-Shuttle“ genannt wurde. Die DB will ab Mitte Dezember 2021 drei tägliche Zugpaare, die in unter vier Stunden verkehren sollen, anbieten.

Auch zwischen Düsseldorf via Köln und München sowie Hamburg zum Flughafen Frankfurt am Main sollen weitere ICE-Sprinter-Züge verkehren. Zwischen Berlin und München, wo man sich bereits als ernsthafter Konkurrenz zum Luftweg etablieren konnte, wird eine zusätzliche Abendverbindung aufgelegt.

Das zusätzliche Angebot hat aber auch seinen Preis, denn die ICE-Sprinterzüge sind zuschlagspflichtig und daher mit vergleichsweise teuren Fahrkarten nutzbar. Generell hebt die Deutsche Bahn AG die Ticketpreise Mitte Dezember 2021 erneut an. Im Schnitt sollen die Fahrscheine um rund 1,9 Prozent teurer werden, wodurch die von der Politik aufgrund einer Mehrwertsteuersenkung versprochenen billigeren Fahrkarten nach und nach verpuffen.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung