Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023.
Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen.
Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen.
Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.