Zwischen Freitag und Sonntag hat die Fluggesellschaft IndiGo im Auftrag der indischen Regierung insgesamt 12 Evakuierungsflüge durchgeführt. Die Maschinen des Carriers holten weit über 2.000 Staatsbürger, die zuletzt in der Ukraine waren, nach Hause.
Da sich die Ukraine aufgrund des militärischen Überfalls seitens der Russischen Föderation derzeit im Krieg befindet, konnte IndiGo aus Sicherheitsgründen diesen Staat nicht anfliegen. Daher wurden die Evakuierungsflüge ab den westlichen Nachbarstaaten durchgeführt. Die Maschinen von IndiGo steuerten diverse Flughäfen in Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen an.
Nach Angaben des Außenministeriums wurden bisher über 10.300 indische Staatsangehörige in 48 Flügen im Rahmen der Evakuierungsmission „Operation Ganga“ zurückgebracht. Dennoch sitzen immer noch 2.000 bis 3.000 Menschen in der vom Krieg heimgesuchten Region fest. Davon sind 300 Inder in Charkiw und 700 in Sumy gestrandet.
In einer Erklärung sagte IndiGo, dass zwischen dem 28. Februar und dem 6. März 42 Evakuierungsflüge mit 9.200 Indianern geplant waren. „Wir haben bis heute bereits 30 Flüge durchgeführt, die mehr als 6.600 unserer Bürger zurückgebracht haben“, sagte der Chief Operating Officer der Fluggesellschaft, Wolfgang Prock-Schauer, am Freitag.