März 7, 2022

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März 7, 2022

Irland: Einreise ohne CoV-Nachweise

Seit gestern müssen Urlauber, die nach Irland einreisen wollen, keine Corona-Reisedokumente mehr vorlegen. Damit entfällt die Pflicht, eine vollständige Impfung, eine Genesung oder einen Negativtest auf COVID-19 nachzuweisen. Auch das Passenger Locator Form, das Einreiseformular für Irland, muss nicht länger vorgezeigt werden. Da ebenso keinerlei Testerfordernisse bei der Ankunft erbracht werden müssen, ist die Einreise nach Irland jetzt wieder wie vor der Corona-Pandemie möglich. So reicht für die Einreise ein Personalausweis oder ein vorläufiger Personalausweis aus. Wer Erkältungssymptome entwickelt, soll sich dennoch unbedingt auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen und bis zum Erhalt des Ergebnisses selbst in Isolation begeben. Das berichtet Check24. Bei einem Positivtest müssen sich die Betroffenen für sieben Tage in Quarantäne begeben. Zudem rät die irische Regierung allen positiv auf das Coronavirus getesteten Personen, nach der Quarantäne in der Öffentlichkeit noch drei Tage lang einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.

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Malediven: Keine PCR-Testpflicht mehr für Geimpfte

Der Malediven-Urlaub wird für Geimpfte einfacher, denn die für alle geltende PCR-Testpflicht wurde bereits abgeschafft. Damit müssen nur noch Reisende, die nicht vollständig geimpft sind, einen – bei Abreise maximal 96 Stunden alten – PCR-Test bei Einreise vorweisen. Von dieser Regelung seien auch Kinder ab einem Jahr erfasst, wenn sie keinen Impfschutz haben, wie rnd.de berichtet. Als vollständig geimpft gelten Menschen, die mit einem auf den Malediven oder von der WHO zugelassenen Impfstoffe geimpft wurden ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung. Boosterimpfungen sind nicht vorgesehen, bei Johnson & Johnson reicht auch eine einmalige Dosis für den vollständigen Impfschutz. Bisher mussten Touristen außerdem einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie eine von Einheimischen bewohnte Insel besucht haben. Der Test bei der Abreise von der jeweiligen Insel entfällt ebenso.

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Qatar Airways kehrt nach Sarajevo zurück

Qatar Airways hat die Wiederaufnahme der Flüge zwischen Doha und Sarajevo ab dem 3. Juni 2022 angekündigt. Damit kehrt die Fluggesellschaft nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Auszeit in die bosnische Hauptstadt zurück. Der Golf-Carrier stellte den Flugbetrieb nach Sarajevo zu Beginn der Coronavirus-Pandemie ein. Obwohl die Verbindungen nach Belgrad und Zagreb seither wieder in den Flugplan aufgenommen wurden, blieben Skopje und Sarajevo außen vor. Für die Rückkehr der Flüge in die nordmazedonische Hauptstadt wurde bis dato noch immer kein genaues Datum genannt. Den Flughafen Sarajevo werde die Airline dreimal wöchentlich anfliegen – immer dienstags, freitags und sonntags. Damit bewege sich die Frequenz annähernd auf Vor-Krisen-Niveau, unterhielt die Fluggesellschaft vier wöchentliche Flüge auf der Strecke. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320-Flugzeug. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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FACC verliert vor Gericht: Urteil ist rechtskräftig

Im Schadenersatzprozess um einen millionenschweren Betrugsfall gegen einen ehemaligen Vorstand wird der Innviertler Flugzeugzulieferer kein Geld bekommen. Bereits 2019 wies das Landesgericht Ried eine Klage über 10 Millionen Euro ab, der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigte das Urteil. Im Dezember 2021 ging es erneut in Ried um die am letzten Prozesstag abgewiesene Ausdehnung des Klagebegehrens auf 43 Millionen Euro und somit 33 Millionen Euro, die vom Ersturteil nicht erfasst waren. Der Richter wies auch das restliche Klagebegehren mit dem Argument ab, dass das Urteil von 2019 Bindungswirkung entfalte. FACC habe die Berufungsfrist gegen das schriftlich ergangene Urteil auslaufen lassen, berichteten die „OÖNachrichten“ am Samstag unter Berufung auf das Unternehmen. Es sei damit rechtskräftig. Ende 2015 hatte FACC in einem „Fake President Fraud“ 54 Millionen Euro überwiesen. Betrüger hatten in Mails an eine Mitarbeiterin der Finanzbuchhaltung den Eindruck erweckt, der Vorstand hätte den Auftrag zur Überweisung erteilt. Nur 10 Millionen Euro konnten noch auf einem ausländischen Konto eingefroren werden. Nach dem Auffliegen des Betruges wurden die Finanzchefin und der Firmenchef entlassen. FACC klagte den Ex-Chef. Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der ehemalige Vorstand seine Sorgfaltspflichten nicht verletzt habe. Ein Verfahren beim Arbeitsgericht in Ried, in dem der ehemalige Vorstand gegen FACC auftritt, sei noch anhängig, hieß es in der Zeitung. Darin gehe es um arbeitsrechtliche Ansprüche infolge seiner Abberufung, die aus Sicht des Ex-Vorstands ungerechtfertigt erfolgt sei.

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Wizz-Basis Wien schrumpft auf vier Flugzeuge: Crews können zu anderen Bases wechseln

Der Sommerflugplan 2022 der Billigfluggesellschaft Wizz Air wird am Flughafen Wien-Schwechat deutlich kleiner ausfallen als bislang angekündigt. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man zwei Flugzeuge abziehen wird. Dem Personal sollen alternative Jobs an anderen Bases angeboten werden. Kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air zwölf Flugziele dauerhaft ab Wien-Schwechat streichen wird. Klammheimlich wurden weitere Ziele gestrichen, beispielsweise Mailand-Malpensa. Vergangenen Freitag berichtete Aviation.Direct, dass der Billigflieger weitere 15 Destinationen ab Wien-Schwechat streicht. Darunter befinden sich auch Ferienziele wie Palma de Mallorca, Rhodos und Heraklion. Wizz Air bestreitet den Umstand, dass man die Präsenz am Flughafen Wien-Schwechat deutlich zurückfährt, nicht mehr. Die Basis wird auf vier Flugzeuge verkleinert. Ursprünglich hatte man sechs bis sieben Maschinen für den Sommerflugplan 2022 geplant. Daraus wird jedoch nichts. Eine Unternehmenssprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Wir evaluieren das Wizz Air Netzwerk ständig, um sicherzustellen, dass unser Betrieb mit der Kundennachfrage übereinstimmt und wirtschaftlich rentabel bleibt. Daher wird die Kapazität angepasst und an der Basis Wien werden kommenden Sommer vier Flugzeuge stationiert sein. Zwei der bisher an der Basis Wien stationierten Maschinen werden im kommenden Sommer an anderen Basen im Wizz Air Netzwerk im Einsatz sein.“ Die Frage, ob man angesichts der wiederholten „Streichkonzerte“ alternative Ziele, also „Ersatzstrecken“ ab Wien-Schwechat aufnehmen wird, beantwortete das Unternehmen nicht. Wohl aber sprach man über das in Österreich stationierte fliegende Personal. Aufgrund der Reduktion der Anzahl der stationierten Flugzeuge benötigt die Wizz-Air-Basis-Wien deutlich weniger Piloten und Flugbegleiter. Deren Zukunft erklärt eine Sprecherin wie folgt: „Unsere Kollegen in der Cabin und

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Verdi und Mitteldeutsche Flughafen AG erzielen Tarifabschluss

Die Gewerkschaft Verdi und die Mitteldeutsche Flughafen AG konnten am Freitagabend nach drei Verhandlungsrunden einen Tarifabschluss erzielen. Dieser beinhaltet unter anderem, dass die Beschäftigten noch im März 2022 eine Corona-Prämie in der Höhe von 700 Euro erhalten werden. Weiters werden die Löhne über eine Laufzeit von 24 Monaten um sieben Prozent angehoben. Die bislang getrennt geführten Lohn- und Vergütungsgruppen sollen im nächsten Jahr zusammengeführt werden. Für den 24-Stunden-Einsatzdienst der Werksfeuerwehren in Dresden und Leipzig/Halle gibt es künftig ein Optionsmodell aus Schichtdienstzulage und Zusatzzeitpauschale. Weiters erhalten Mitarbeiter im Dreischicht-System eine große Schichtzulage. „Die Verhandlungen gestalteten sich diesmal besonders herausfordernd, weil wir verschiedene Entwicklungen berücksichtigen mussten. Dazu gehören die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eine starke Entwicklung des Frachtgeschäftes in Leipzig/Halle und auch die Unsicherheit durch die aktuelle Lage in der Ukraine“, so Dieter Köhler, Verhandlungsführer der MDF AG. „Es wird alle Anstrengungen erfordern, den Tarifabschluss wirtschaftlich darzustellen. Wir zeigen damit aber, dass wir den Einsatz unserer Beschäftigten schätzen, der unseren Erfolg erst möglich macht.“ Die Mitteldeutsche Flughafen AG ist Eigentümerin der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden.

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Hamburg: Enter Air erstmals für Tel Aviv Air abgehoben

Im Auftrag von Tel Aviv Air führte die polnische Fluggesellschaft Enter Air am Sonntag den Erstflug von Hamburg nach Tel Aviv durch. Künftig sollen zwei wöchentliche Umläufe durchgeführt werden und zwar an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Tel Aviv Air ist anders als es der Name vermuten lassen würde keine Fluggesellschaft, sondern ein Start-Up, das Charterflüge auf eigene Rechnung vermarktet. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt mit Boeing 737 durch die polnische Enter Air. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv wird eine Lücke in Hamburgs Streckennetz wieder geschlossen. Wer Familie und Freunde besuchen oder das Land erkunden möchte, gelangt so schnell und bequem in die israelische Stadt am Mittelmeer. Die Direktverbindung fördert auch den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Metropolen. Umso mehr freuen wir uns, dass Tel Aviv wieder nonstop mit Norddeutschland verbunden ist“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almagor sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir kennen das Land, die Strecke und unsere potentiellen Kunden“, fasst Scodellaro die Erfahrung der Gründer zusammen. „Unsere wichtigsten Zielgruppen sind Geschäftsreisende, Israel-Urlauber, Reise-Gruppen und ethnische Reisende, die aus Hamburg ab heute fünf Stunden Flugzeit sparen“, so Paul Scodellaro, Gründer und Geschäftsführer von Tel Aviv Air.

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Malta MedAir: A320 für Medsky-Charter eingetroffen

Der libysche Newcomer Medsky hat bereits zwei Airbus A320 in seiner Flotte. Die momentane M-ABNR wurde am 18. Februar 2022 in den Hangar von Aviation Cosmetics Malta gebracht und dort in die Farben von Medsky umlackiert. Der Airbus A320 wird vom maltesischen Charterunternehmen Malta MedAir im Auftrag der libyschen Papierfluggesellschaft geflogen. Medsky beabsichtigt zweimal wöchentlich einen Flug zwischen Malta und Misurata anzubieten, wobei die Fluggesellschaft die Aufnahme des Flugbetriebs für Ende März 2022 geplant ist. Der Vorsitzende von Medsky Airways ist Abubaker Elfortia, der über umfangreiche Geschäftsinteressen verfügt. Da 5A-registrierte Flugzeuge immer noch auf der schwarzen Liste stehen, wird die Verbindung mit Malta MedAir Direktflüge von Misurata nach Kontinentaleuropa ermöglichen, ohne dass Zwischenstopps in Istanbul, Kairo oder Tunesien erforderlich sind. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Ab Mai 2022: Air Baltic fliegt mit zwei A220 für Eurowings Discover

Ab Mai 2022 wird die lettische Fluggesellschaft Air Baltic im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit zwei Airbus A220-300 im Auftrag von Eurowings Discover fliegen. Die beiden Mittelstreckenjets werden am Flughafen München stationiert werden, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Die Vereinbarung zwischen den beiden Airlines ist vorerst bis Oktober 2022 befristet. Eine Medienreferentin von Eurowings Discover erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Wir können bestätigen, dass Air Baltic im kommenden Sommer mit zwei Flugzeugen im Rahmen eines Wetlease für Eurowings Discover im Einsatz sein wird. Die beiden Airbus 220 werden von Mai bis Oktober auf der Kurz- und Mittelstrecke ab München eingesetzt. Die zwei Flugzeuge kommen zusätzlich zum Einsatz, um entsprechend auf die erwartete Nachfrage im Sommer reagieren zu können. Wie geplant wird die Flotte von Eurowings Discover im Laufe des Jahres auf 21 Flugzeuge wachsen, fünf Airbus 320 werden dann in München stationiert“. Die Konzernschwester Eurowings setzt im Sommerflugplan 2022 ebenfalls auf die Wetlease-Dienstleistungen von Air Baltic. Fünf Airbus A220 werden ab Düsseldorf zum Einsatz kommen. Weiters wird Avion Express sieben A320 ab Stuttgart und drei ab der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens für Eurowings betreiben. Noch bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 fliegt Air Baltic mit zwei A220 ab Stuttgart für Eurowings.

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Kreditkarten- und GDS-Anbieter schließen russische Airlines aus

Für russische Fluggesellschaften wird es immer schwieriger Tickets zu verkaufen, denn die großen Kreditkartengesellschaften, darunter Visa, Mastercard und American Express, stellen ihre Dienstleistungen in der Russischen Föderation ein. Dazu kommt, dass die wichtigsten GDS-Betreiber Amadeus, Galileo und Sabre ebenfalls die Zusammenarbeit beenden. Normalerweise ist die Buchung von Flugscheinen sehr einfach: Die gewünschte Strecke auswählen, ein paar Daten eingeben, Kredit- oder Debitkartennummer eingeben und schon ist das Ticket gekauft. Russische Anbieter wie Aeroflot müssen nun nach Alternativen suchen, denn die großen Kreditkartenanbieter stellen ihre Dienstleistungen in Russland ein. Dies trifft auch normale Privatkunden hart, denn die meisten Banken geben in Russland Debit-Mastercard bzw. Debit-Visa als Bankomatkarte aus. Es gibt zwar auch ein nationales System, das Mir genannt wird, jedoch ist dies noch nicht flächendeckend ausgerollt und funktioniert im Ausland nur in ganz wenigen Staaten. Mir wurde im Nachgang der Sanktionen, die im Jahr 2014 ausgesprochen wurden, ins Leben gerufen. Unter anderem die Sberbank teilte mit, dass Zahlungen und Bargeldbezug an Bankomaten derzeit nur mit Karten, die dieses Logo aufweisen, möglich sind und das fast ausschließlich nur in Russland. Ähnlich wie bei der deutschen Insellösung Girocard sind Onlinezahlungen mit Mir derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Bislang war auch Co-Branding, also beispielsweise die Kombination von Mir und Debit-Visa, üblich. Regelrecht überstürzt arbeitet man in Russland an einer Lösung, die Onlinezahlungen mit dem nationalen System möglich machen soll. Für Fluggesellschaften ist das allenfalls im Inlandsvertrieb eine Möglichkeit, jedoch international gesehen hat man ein Problem. Zwar fliegen unter anderem Aeroflot und S7 Airlines bis auf

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