Heckflosse Boeing 737-800 (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair will 50 Boeing 737 Max 200 in Spanien stationieren und Kanaren-Bases reaktivieren

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Die Ryanair Group plant 50 der 210 bestellten Boeing 737 Max 200 auf spanischen Flughäfen zu stationieren. In den nächsten Jahren will man weitere Bases eröffnen bzw. jene, die geschlossen wurden, wieder in Betrieb nehmen. Dies erklärte die Konzernspitze im Zuge einer Feier der 20-jährigen Marktpräsenz.

Im Jahr 2002 steuerte der irische Billigflieger erstmals den Flughafen Girona an. Mittlerweile fliegt man eigenen Angaben nach 27 Airports in Spanien an. Auf zehn davon haben die Fluggesellschaften der Ryanair Group Maschinen stationiert. Konzernweit beschäftigt man in diesem Land rund 6.000 Mitarbeiter. Hinsichtlich der Anzahl der Strecken sowie der beförderten Passagiere betrachtet sich Michael O’Leary als Marktführer in Spanien.

Man habe seit dem Eintritt in den spanischen Markt etwa 400 Millionen Reisende befördert. Vor der Corona-Pandemie, also im Jahr 2019, hatte man 46,6 Millionen Passagiere. Man strebt an, dass man bis 2026 etwa 225 Millionen Fluggäste pro Jahr hat. „Wir freuen uns sehr, dass wir 20 Jahre in Spanien feiern können, seit unserem ersten Billigflug im Jahr 2002 nach Girona. Im Laufe der Jahre haben wir mehr als 400 Millionen Passagiere von und nach Spanien befördert. Damit heben wir uns von unseren kleineren und kleineren Konkurrenten ab, die mit unseren niedrigen Preisen nicht mithalten können. Ryanair operiert von 27 Flughäfen (darunter 10 Basen) in ganz Spanien und ist die Nummer 1 im Passagieraufkommen – eine Führungsposition, die sie seit 2010 innehat. Wir wachsen weiter in Spanien, wo wir 6.000 Mitarbeiter direkt an 10 Standorten beschäftigen, mit Wartungseinrichtungen in Sevilla und Madrid sowie unserem digitalen Technologie- und Innovationszentrum Travel Labs in Madrid”, erklärt Konzernchef Michael O’Leary.

Die eingangs erwähnten 50 Boeing 737 Max 200 sollen laut Ryanair-DAC-CEO Eddie Wilson innerhalb der nächsten fünf Jahre auf spanischen Flughäfen stationiert werden. Jährlich will man zwischen 800 und 1.000 neue Mitarbeiter einstellen, so dass der Personalstand auf etwa 10.000 Beschäftigte anwachsen wird. Auf welchen Airports diese stationiert werden, sagte der Manager noch nicht.

Allerdings bestätigte Wilson im Zuge der Feier, dass die vor einiger Zeit geschlossenen Bases auf den kanarischen Inseln wiedereröffnet werden sollen. Auf allen vier Inseln wird der Billigflieger wieder Flugzeuge und Personal vorhalten. Ab Spanien will man sich überwiegend auf Strecken, die seit dem Zusammenbruch von Thomas Cook bzw. dem Marktrückzug von Norwegian brachliegen, stürzen. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Group-CEO Michael O’Leary behauptet, dass man 80 Prozent des Treibstoffbedarfs bis inklusive März 2023 mit Hilfe von Fuel Hedging abgesichert habe. In diesem Zusammenhang lästerte er über die Mitbewerber Iberia und Easyjet, die seiner Ansicht nach die Preissicherungsgeschäfte zu teuer abgeschlossen haben sollen. Neuerlich behauptete er, dass Wizz Air kein Fuel Hedging betrieben habe. O’Leary prognostiziert, dass diese drei Carrier ihre Preise drastisch erhöhen müssen.

Auf das Thema Fuel Hedging ist Wizz-Air-Konzernchef Jozsef Varadi übrigens gar nicht gut zu sprechen. Während einer Luftfahrtkonferenz, die Ende März 2022 im rumänischen Cluj stattfand, verweigerte er Stellungnahmen dazu bzw. wich aus und gab Antworten auf Fragen, die gar nicht gestellt wurden.

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