Airbus A319 (Foto: Marvin Mutz).
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Irischer Leasinggeber klagt Rossiya auf Herausgabe von Airbus A319

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Der irische Leasinggeber Gain Aircraft Ireland hat im Vereinigten Königreich Klagen gegen Rossiya und Aeroflot eingebracht. Der gerichtliche Schritt zielt darauf ab, dass zwei Airbus A319 herausgegeben werden.

Die betroffenen Maschinen sind im Jahr 2020 über einen Sale-and-Leaseback-Deal ins Eigentum der Tochtergesellschaft von GA Telesis gekommen. Unmittelbar nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation forderte der Lessor sein Eigentum zurück. Bislang wurden die Flugzeuge jedoch nicht zurückgeben, sondern wurden ohne Zustimmung ins russische Luftfahrtregister überführt und werden weiterhin verwendet.

Zahlreiche Leasinggeber haben unter anderem im Vereinigten Königreich Klagen gegen russische Fluggesellschaften eingebracht. Diese zielen darauf ab, dass die Maschinen entweder zurückgegeben werden oder aber entsprechender Schadenersatz geleistet wird. Die Durchsetzbarkeit von Urteilen ist allerdings kompliziert, den Russland leistet nicht nur keine Amtshilfe, sondern hat national eine Rechtslage geschaffen, die ausländisches Fluggerät „schützt“. Westliches Fluggerät wird seitens der Carrier nur noch in Staaten eingesetzt, in denen die Pfändung als äußerst unwahrscheinlich gilt.

Laut CH-Aviation.com tragen die betroffenen Flugzeuge derzeit die Registrierungen RA-73186 und RA-73216. Zuvor waren diese als VQ-BCO und VQ-BCP im Register der Bermuda Inseln eingetragen. Momentan stehen beide Maschinen im aktiven Liniendienst und fliegen primär innerhalb der Russischen Föderation.

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