September 5, 2022

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September 5, 2022

VC zu Ryanair: „Gehaltskürzungen bei gleichzeitiger voller Auslastung müssen enden“

Im Zuge der Corona-Krise mussten die Mitarbeiter von Ryanair harte Einschnitte hinnehmen. Europaweit kritisieren die Pilotinnen und Piloten nun in einem offenen Brief die Gehaltspolitik von Michael O’Leary. Heftige Gehaltseinbußen haben die Crews hart getroffen. Die Pilotinnen und Piloten haben sich darauf verlassen, dass ihre – zusätzlich zur Kurzarbeit implementierte – bis zu zwanzigprozentige Gehaltskürzung schnellstmöglich wieder auf das Niveau vor der Krise angepasst wird. Zu diesem Vertrauen hat auch beigetragen, dass Michael O’Leary sein Gehalt damals freiwillig gekürzt hatte.  In einem offenen Brief kritisieren nun die Pilotinnen und Piloten europaweit den verzerrten Blick des Ryanair Chefs und seines Managements auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Für sich selbst scheint es gut genug, um sich wieder die ursprüngliche Vergütung zu leisten. Von den Mitarbeitenden werden aber weiter Zugeständnisse verlangt.  „Es ist absolut beschämend, wie Herr O’Leary sich durch sein Verhalten von unseren europäischen Werten distanziert und damit grob fahrlässig eine dauerhaft unzufriedene Belegschaft riskiert. Gerade eine Airline in volatilem Umfeld ist aber auf die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden angewiesen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. Die Vereinigung Cockpit kritisiert in diesem Zusammenhang die immer weiter um sich greifende Strategie vieler Airlines, Krisen nicht gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bewältigen, sondern unter dem Vorwand von Krisen temporär notwenige Kostensenkungen dauerhaft festschreiben zu wollen. „Andere Branchenriesen wie beispielsweise Southwest Airline gehen mit der Situation anders um und zahlen mittlerweile sogar Boni an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter , um auf dem erfolgreichen Weg nach dem Motto „der Erfolg gehört allen“ in eine

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Saudi-Arabien führt Visa-on-Arrival für Touristen ein

Saudi-Arabien arbeitet weiter an der Stärkung seiner Tourismusbranche: Um mehr internationale Besucher anzuziehen, wurden zum 1. September die Visabestimmungen für zahlreiche Länder gelockert. So müssen Bürger der Europäischen Union ab sofort nicht mehr vor der Abreise ein Visum beantragen, sondern können bei der Ankunft ein Visa-on-Arrival erhalten. Gleiches gilt auch für die Einwohner der USA und des Vereinigten Königreichs. Bislang mussten Einreisewillige aus Deutschland und anderen EU-Staaten ihr benötigtes Visum vor dem Reiseantritt elektronisch als eVisa beantragen. Zu touristischen Zwecken vergibt das Königreich erst seit September 2019 Visa. Per Ministerialdekret wurde drei Jahre später die Einreise für Urlauber nun deutlich schneller und einfacher gemacht. Seit Anfang März haben Reisende nach Saudi-Arabien auch keine pandemiebedingten Reisebeschränkungen mehr zu beachten. Weder ein Impfnachweis noch ein negativer Corona-Test müssen vorgelegt werden, auch die institutionellen Quarantäneanforderungen gelten seither nicht mehr. Das berichtet Check24.

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Südkorea streicht CoV-Testpflicht vor Einreise

Seit einigen Tagen erlaubt Südkorea, ohne vorherigen Corona-Test einzureisen. Dieser musste bislang schon vor dem Abflug durchgeführt werden. Spätestens am ersten Tag nach der Ankunft müsse jedoch vor Ort ein PCR-Test vorgenommen werden, für Reisende mit bis zu 90 Tagen Aufenthalt bestehe zudem eine sofortige PCR-Testpflicht am Flughafen, wie Check24 berichtet. Eine Quarantänepflicht bei der Einreise gibt es hingegen nicht mehr. Zuvor war eine Isolationszeit von sieben Tagen vorgeschrieben. Urlauber müssen sich jedoch über das Quarantine Information Advance Input System registrieren, welches unter anderem Daten zum Impfstatus abfragt. Es generiert einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt wird. Auch das Resultat des PCR-Tests nach der Ankunft wird über diese Plattform hochgeladen. Zudem muss für Kurzzeitaufenthalte von bis zu 90 Tagen von deutschen Reisenden kein Visum beantragt werden. Sie sind jedoch verpflichtet, die elektronische Reisegenehmigung K-ETA zu beantragen, ohne die der Einstieg in das Flugzeug nach Südkorea verweigert wird. Dies gilt seit dem 1. September auch für Direktflüge auf die Insel Jeju.

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Emirates flog über zehn Millionen Fluggäste in den Sommerurlaub

Emirates zieht Bilanz über das Sommergeschäft: die Airline beförderte in diesem Sommer mehr als zehn Millionen Passagiere auf fast 35.000 Flügen zu 130 Zielen. Der Carrier betreibt derzeit 74 Prozent seines Streckennetzes sowie seiner Kapazität aus der Zeit vor der Pandemie und plant, diese bis zum Jahresende auf 80 Prozent zu erhöhen. Emirates hatte sein Flugangebot aufgestockt, um die Kundennachfrage im Sommer zu bedienen. Die Fluggesellschaft nahm beispielsweise den täglichen Liniendienst nach London-Stansted wieder auf und erhöhte Flugfrequenzen zu 33 beliebten Zielen in Europa, Asien dem Nahen und Mittleren Osten sowie zu Urlaubszielen wie den Seychellen, den Malediven, Mexiko und Miami. Im Juni nahm Emirates Tel Aviv in sein weltweites Streckennetz auf, im Juli wurde ein dritter täglicher London-Gatwick-Flug für Reisende, die von den Kapazitätskürzungen in Heathrow betroffen sind, aufgenommen. Die A380-Flotte wurde auf über 30 Strecken eingesetzt. Während der Sommermonate checkten über 3,8 Millionen Reisende im gesamten Streckennetz online und die Emirates App ein. Über 500.000 Fluggäste nutzten die 22 Selbstbedienungs-Check-in-Automaten und 38 Gepäckabgabestellen in Dubai. Mehr als 11.000 Passagiere nutzten den Emirates Home-Check-in-Service wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet.

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Oman verweigert Israels Fluggesellschaften auch weiterhin Überflüge

Das Vorhaben Israels die Flugrouten unter anderem nach Asien mittels Überflug über die arabische Halbinsel zu verkürzen stößt auf Widerstand des Omans. Im Gegensatz zu Bahrain, Saudi-Arabien und anderen Staaten verweigert man auch weiterhin Überflüge. Über Jahrzehnte hinweg haben nahezu alle arabischen Länder israelischen Airlines die Nutzung ihrer Lufträume verweigert. Nach und nach ist deutliche Entspannung eingekehrt, denn beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Saudi-Arabien gestatten mittlerweile Überflüge. Der Oman allerdings nicht. In israelischen Medien wird spekuliert, dass der mit Israel verfeindete Iran massiven Druck auf das Sultanat ausgeübt haben könnte. Dieser soll sich dem Druck gebeugt haben und damit die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen vorerst verhindert haben. Damit ist vorerst die Möglichkeit die Flugrouten möglichst geradlinig zu gestalten auf Eis. Konkret wird sich das auf die (geplanten) El-Al-Flüge nach Indien, Thailand, Australien und einige asiatische Staaten aus. Diese müssen auch weiterhin Umwege nehmen. Bislang wurde damit gerechnet, dass das Luftfahrtabkommen mit dem Oman nur noch reine Formsache ist, denn mit Saudi-Arabien konnte man sich einigen. Dabei bleibt es jedoch nicht.

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Adria Airways: Insolvenzverwalter klagt zwei ehemalige Geschäftsführer auf 78 Millionen Euro

Die Pleite der ehemaligen Fluggesellschaft Adria Airways soll nun auch ein zivilrechtliches Nachspiel für das ehemalige Management haben. Der Insolvenzverwalter brachte eine Schadenersatzklage in der Höhe von 78 Millionen Euro ein. Im September 2019 ging dem Carrier, der einige Zeit zuvor an 4K Invest verkauft wurde, das Geld aus. Am 30. September 2019 musste Konkurs angemeldet werden. Im Frühjahr 2021 wurde bekannt, dass die lokale Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Manager eingeleitet hat. Der Insolvenzverwalter hatte zuvor festgestellt, dass rund 3,6 Millionen Euro sowie Bargeld spurlos verschwunden sein sollen. Davon unabhängig sind die zivilrechtlichen Klagen, die gegen die ehemaligen Geschäftsführer Arno S. und Holger K. eingebracht worden sein sollen. Beide Manager waren parallel auch Managing Partner bei der Eigentümergesellschaft 4K Invest. Das zuletzt genannte Unternehmen ist seit den Zusammenbrüchen von Darwin Airline („Adria Airways Switzerland“) und Adria Airways wie vom Erdboden verschluckt. Zahlreiche Gesellschaften wurden mittlerweile liquidiert.

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AirDrop: Southwest-Kapitän platzt wegen Nacktfotos der Kragen

Eigentlich sollte es ein Routineflug von Houston nach Cabo San Lucas werden, jedoch kam es bereits vor dem Start ganz anders. Der Kapitän drohte gar, dass er überhaupt nicht abfliegen wird und die Sicherheitsbehörden an Bord bitten wird. Grund: Nacktfotos wurden über AirDrop verteilt. AirDrop ist ein Apple-Dienst, der auch das großflächige Verteilen von Dateien über Wireless LAN ermöglicht. Genau das haben bislang unbekannte Täter gemacht und mit den verschickten Porno-Fotos für ordentlich Unruhe im Southwest-Flugzeug gesorgt. Eine Flugbegleiterin wurde noch vor dem Start darauf aufmerksam gemacht. Sie informierte ihren Vorgesetzten. Der Kapitän machte in seiner Ansage keinen Hehl daraus, dass er gar nicht weiß was AirDrop ist, jedoch waren seine Worte klar: Entweder das Verschicken von Nacktfotos hört sofort auf oder die Maschine wird zum Gate zurückkehren, Sicherheitskräfte werden an Bord kommen und die Ferien sind dann ruiniert. „Die Sicherheit und das Wohlergehen von Kunden und Mitarbeitern haben für das Southwest-Team jederzeit höchste Priorität. Wenn wir auf ein potenzielles Problem aufmerksam gemacht werden, kümmern sich unsere Mitarbeiter um die Probleme, um den Komfort der Reisenden zu gewährleisten“, so Southwest Airlines in einer Stellungnahme.

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Globista: Funke Mediengruppe bringt Online-Reisebüro nach Österreich

In Österreich tritt mit Globista ein neuer Player im Bereich Online-Vermittlung von Pauschalreisen ein. Hinter der Marke steht die deutsche Funke Mediengruppe, die seit 2018 mit der Funke One GmbH in Deutschland in diesem Segment aktiv ist. Als Kooperationspartner in Österreich fungiert die Tageszeitung Kurier, an der man beteiligt ist. Die ersten Reisetermine beginnen im September 2022. Zunächst handelt es sich um einen Markteintritt auf Probe, denn man will die Resonanz in Österreich zu einem späteren Zeitpunkt evaluieren und dann entscheiden, ob man weiter ausbauen wird. Dass eigentlich branchenfremde Firmen in die Web-Vermittlung von Pauschalreisen einsteigen oder aber zumindest ihren Namen dafür nutzen lassen, ist keine Neuigkeit. Beispielsweise bietet Rewe schon seit vielen Jahren unter den Marken Billa Reisen und Penny Reisen ein solches Angebot an. Die Konkurrenten Lidl und Hofer haben vergleichbare Produkte auf dem Markt. Auch kooperieren immer wieder Tageszeitungen mit Reiseveranstaltern.

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August 2022: Wizz Air hatte 4,96 Millionen Fluggäste

Die Wizz Air Group beförderte im August 2022 gruppenweit 4,96 Millionen Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Vorjahreswert, denn im August 2021 hatte man rund 3,6 Millionen Reisende an Bord. Im Juli 2022 konnte Wizz Air mit 4.760.725 Fluggästen den bisherigen Höchstwert seit dem Beginn der Corona-Pandemie erreichen. Diesen konnte man im August 2022 übertreffen, jedoch blieb man knapp unter der Fünf-Millionen-Passagiere-Marke. Laut Mitteilung des Carriers verbesserte sich die Auslastung von 83,6 Prozent im August 2021 auf 90,5 Prozent im August 2022. Auch gegenüber Juli 2022 konnte man den Ladefaktor steigern, denn im genannten Monat wies man die Auslastung mit 89,7 Prozent aus. Wizz-Air-Präsident Robert Carey erklärte Ende der vergangenen Woche im Rahmen einer Pressekonferenz, die in Wien stattfand, dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Fluggesellschaften der Firmengruppe bis Jahresende 2022 etwa 55 Millionen Fluggäste befördern werden.

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Düsseldorf: Schauinsland-Reisen legt Luxor-Charter auf

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen bietet im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge nach Luxor an. Diese werden ab Düsseldorf angeboten und von der deutschen Ferienfluggesellschaft Tuifly Deutschland durchgeführt. Hintergrund ist auch, dass ab 3. November 2022 Kreuzfahrten mit der Nile Excellence ab Luxor angeboten werden. Schauinsland-Reisen bietet in diesem Zusammenhang Pauschalreise mit Schiffssegmenten an. Man nimmt das genannte Schiff in der Wintersaison 2022/23 exklusiv unter Vertrag. Die Charterflüge sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. An diesen Tagen legt auch jeweils das Kreuzfahrtschiff in Luxor ab. Der Tour Operator bietet verschiedene Pakete an. Der Rückflug ist auch ab anderen Airports, beispielsweise Marsa Alam möglich.

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