Im Sommer 2023 wird Tuifly Belgium nur noch eine Boeing 787 betreiben. Bislang sind zwei Dreamliner auf dem Flughafen Brüssel stationiert. Daraus resultiert auch, dass das Langstreckenangebot ab Belgien gekürzt wird, bestätigte ein Firmensprecher.
Das Unternehmen begründet die Entscheidung damit, dass die Treibstoffkosten stark gestiegen sind und derzeit kein Ende der Steigerungen und der Inflation in Sicht ist. Man musste die Kerosinzuschläge ab Belgien bereits auf über 300 Euro anheben. Das hat natürlich Folgen, denn der Absatz ist eingebrochen. Viele Belgier sind offenbar nicht bereit oder nicht in der Lage die Mehrkosten zu bezahlen.
Derzeit setzt Tuifly Belgium zwei Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787 ab Brüssel ein. Eine der beiden Maschinen wird in die Niederlande verlegt und dort eine in die Jahre gekommene B767 ablösen. Derzeit geht man davon aus, dass ab dem Nachbarstaat die Nachfrage stabiler bleiben wird. Den Dreamliner will man besonders für die Stärkung des Verkehrs in Richtung Niederländische Antillen einsetzen.
Ab Brüssel werden einige Langstreckenziele entfallen. Dem heutigen Informationsstand nach werden Santo Domingo und Miami im Sommerflugplan 2022 nicht mehr angeboten. Weitere Destinationen, über die noch nicht final entschieden ist, stehen auf der Kippe. Reduktionen wird es in Richtung Cancun, Kuba, Punta Cana und Jamaika geben.