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Österreich: Nächtigungen erreichen im Sommer fast Vorkrisen-Niveau

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Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019.

Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden.

Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt.

Asiatischer Markt fehlt weiterhin

2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so die Staatssekretärin.

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