November 29, 2022

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November 29, 2022

Qatar Airways baut Saudi-Angebot weiter aus

Die Luftverkehrs-Beziehungen zwischen Qatar und Saudi Arabien intensivieren sich immer weiter: Ab dem 3. Januar 2023 fliegt Qatar Airways wieder dreimal pro Woche nach Taif. Dies ist das sechste Ziel der Fluggesellschaft in Saudi Arabien, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Golf-Airline bietet derzeit zwei tägliche Flüge von Riad, vier tägliche Flüge von Jeddah, zwei tägliche Flüge von Medina, fünf tägliche Flüge von Dammam und einen täglichen Flug von Qassim an. Die Landwirtschaftsmetropole Taif im westlichen Saudi Arabien liegt rund 70 Kilometer entfernt von Mekka. Erst vor kurzem hat der Carrier auch in Deutschland sein Streckennetz ausgebaut und steuert seit dem 15. November täglich von Doha aus den Düsseldorfer Flughafen an.

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Flughafen München bekommt bessere S-Bahn-Anbindung

Bis zum Jahr 2028 soll die S-Bahn-Anbindung des Flughafens an die Münchner Innenstadt durch ein neues Millionenprojekt verbessert werden. Der Vertrag ist seit gestern in trockenen Tüchern: Mit der Unterzeichnung eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrages durch den Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter und Klaus Dieter Josel, dem DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat werden die Weichen für den Bau gestellt. Das „Überwerfungsbauwerk Flughafen München West“ habe ein Volumen von 125 Millionen Euro, wie das Ministerium in einer Aussendung mitteilt. Von den rund 125 Millionen Euro zahle der Freistaat rund 44 Millionen Euro – den Rest finanzierten Bund und Deutsche Bahn. Sobald der Bund grünes Licht gebe, könne im Herbst 2023 mit dem Bau begonnen werden. Durch das Projekt, welches auch den Bau eines elektronischen Stellwerkes (ESTW) beinhaltet, sollen den Angaben zufolge die Zugfahrten der S-Bahnlinien S1 und S8 auf den beiden dort zusammenlaufenden Strecken künftig ohne gegenseitige Behinderung möglich werden. Dadurch würden die Betriebsqualität gesteigert und zusätzliche Mobilitätsangebote vom und zum Flughafen ermöglicht, hieß es weiter. Das ESTW solle in den Jahren 2024/2025 in Betrieb gehen, die Inbetriebnahme des Überwerfungsbauwerkes im Jahr 2028 folgen. „Die bessere Schienenanbindung des Münchner Flughafens an die Stadt und an ganz Bayern nimmt weiter Formen an“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Seit vier Jahren könnten Regionalzüge aus Richtung Oberpfalz und Niederbayern den Flughafen bereits direkt über die Neufahrner Kurve erreichen. Seit kurzem würden auch die Bauarbeiten für die Verlängerung der Bahnen Richtung Osten laufen. „Und heute geben wir den Startschuss für ein neues Bauwerk, das für einen störungsfreieren Verkehr der bestehenden S-Bahn-Linien am Flughafen sorgen wird.“

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EU legt Pläne für 5G in Flugzeugen offen

Es ist das Ende für den “Flugzeugmodus”: Die EU will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, 5G in Flugzeugen zu nutzen. Traditionell sollten Smartphones und andere Geräte, die Mobilfunk verwenden, während der Flugdauer im Flugmodus verharren. Argumentiert wurde das zunächst mit Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine potenzielle Störung der Flugsysteme. Dass diese technisch nicht wirklich nachvollziehbar sind, hat nichts daran geändert, dass diese Praxis bis heute aufrecht ist. Das könnte sich aber bald ändern. Wie die Europäische Kommission in einer Presseaussendung verkündet, soll es Fluglinien bald erlaubt sein, 5G-Technologie in ihren Flugzeugen einzusetzen. Flugzeuge könnten künftig mit entsprechenden Picozellen, also räumlich eng begrenzten Mobilfunksendern, ausgestattet sein, um die notwendige Netzabdeckung zu bieten. Die rechtliche Basis für all das hat die EU bereits im Jahr 2008 geschaffen, als bestimmte Frequenzbereiche für Mobilfunkkommunikation reserviert wurden. Mit der aktuellen Novelle kann dies aber nun auch wirklich genutzt werden. Große Euphorie kommt keine auf. Denn die aktuelle Ankündigung der EU ist allerdings zunächst einmal nur das: eine Ankündigung. Einen konkreten Zeitplan sowie nähere Details gibt es noch nicht. In den USA sind Pläne zur Installation von 5G-Equipment in Flugzeugen bislang nicht realisiert worden. Die Federal Communications Commission verwarf bereits vor 2 Jahren Pläne, Sprach- und Datendienste während des Fluges zuzulassen. Begründet wurde die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, Widerstand kam aber auch von Piloten und Flugbegleitern. Insofern bleibt abzuwarten, ob aus der Theorie der EU-Kommission auch einmal eine Praxis wird.

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Österreich: Nächtigungen erreichen im Sommer fast Vorkrisen-Niveau

Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019. Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden. Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt. Asiatischer Markt fehlt weiterhin 2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so die Staatssekretärin.

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2023: LOT nimmt Flüge nach Sarajevo wieder auf

LOT Polish Airlines wird den Linienbetrieb auf der Strecke zwischen Warschau und Sarajevo im nächsten Jahr wieder aufnehmen. Die Airline hat die bosnische Hauptstadt in diesem Jahr schon einmal mit Warschau verbunden, daher kann auch von einem erneuten Comeback gesprochen werden. Die Strecke wird am 27. März 2023 wieder aufgenommen und fünfmal wöchentlich – jeweils montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags – mit Flugzeugen vom Typ Embraer 175 und 195 bedient. Der Flugbetrieb soll bis zum Ende des Sommerflugplans Ende Oktober 2023 aufrechterhalten werden. Auch Pristina, die Hauptstadt Kosovos, wurde in diesem Jahr von LOT angeflogen. Die Nachfrage dürfte nicht den Erwartungen entsprochen haben, denn es sind keine weiteren Flüge für das nächste Jahr geplant. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Silver Ray: Silversea Cruises lässt weiteres Schiff bauen

Die Reederei Silversea Cruises wird mit der Silver Ray ein weiteres Kreuzfahrtschiff bekommen. Dieses soll im Sommer 2024 in See stechen und ist ein Schwesterschiff der sich in Bau befindlichen Silver Nova. Deren Jungfernfahrt ist für den August 2023 angekündigt. Die beiden Neubauten sollen über ein Antriebssystem, das sich sowohl aus LNG als auch aus Brennstoffzellen speisen wird, bekommen. Überschüssige Energie soll in Akkumulatoren zwischengespeichert werden und beispielsweise für die Beleuchtung oder im Hotelbetrieb verwendet werden können. Hersteller der neuen Kreuzfahrtschiffe ist die Meyer Werft. In einer gemeinsamen Medienerklärung, die anlässlich des so genannten Brennstarts verschickt wurde, heben die Reederei und der Schiffsbauer hervor, dass die Neubauten dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz entsprechen sollen. Für die Meyer-Werft sagte Geschäftsführer Jan Meyer: „Die Silver Ray stellt wie die Silver Nova mit ihrem innovativen Antriebskonzept und weiteren maßgeblichen technischen Verbesserungen einen Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt dar“.

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„Mix&Match“: Wizz Air testet Anschlussflüge

Der Billigflieger Wizz Air will künftig auch Flüge mit Umstiegen anbieten. Dazu hat man in die App eine so genannte „Mix&Match“-Funktion implementiert. Damit scheint der Carrier das Potential für Transferpassiere zu testen. Allerdings ist in den Erklärungen sehr deutlich, dass es sich weiterhin um getrennte Buchungen handelt und das Durchchecken von Aufgabegepäck nicht vorgesehen ist. Möglicherweise könnte dies zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Momentan erscheint die Funktion eher als eine Art Spielerei für die Passagiere, die lediglich die Zusammenführung von Fluginformationen vereinfachen soll. Bislang betont Wizz Air stets, dass man eine reine Point-to-Point-Airline ist und keine Anschlussflüge anbietet. Für Passagiere bedeutet das konkret, dass man im Falle von Verspätungen oder Ausfällen des ersten Segments keine Ansprüche für einen möglicherweise verpassten Anschlussflug ableiten kann.

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Setur eröffnet Duty-Free-Shops am Flughafen Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn ist künftig Setur Duty Free aktiv. Der türkische Betreiber eröffnet in den Terminals 1 und 2 seine ersten Shops in Deutschland. . Die Eröffnung ist für Juni 2023 geplant, der Vertrag mit dem Duty Free-Betreiber läuft bis 2030. Für Setur, die zur türkischen Koç-Unternehmensgruppe gehört, ist der Flughafen Köln/Bonn der erste Flughafenstandort in Europa. „Wir freuen uns, dass wir mit Setur einen erfahrenen Partner gewinnen konnten, der mit seinem modernen Konzept die Qualität unseres Standortes maßgeblich verbessert und unseren Passagieren ein vielfältiges, lebendiges Angebot bietet, das keine Wünsche offen lässt“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank erklärt: „Setur hat unsere Zukunftsvision sehr gut aufgegriffen und umgesetzt, insbesondere regionale Aspekte wurden hervorragend getroffen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Setur.“

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MDF AG verlängert Vertrag von Götz Ahmelmann

Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG hat in seiner jüngsten Sitzung die Zusammenarbeit mit Firmenchef Götz Ahmelmann bestätigt. Der Manager erhielt eine Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre. Damit wird Ahmelmann bis voraussichtlich 2028 an der Spitze der MDF AG stehen. Dazu Hiltrud Werner, Aufsichtsratsvorsitzende: „Götz Ahmelmann hat die Mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden International in den letzten Jahren in vorbildlicher Weise durch multiple Krisensituationen geführt. Der Aufsichtsrat würdigt mit der Fortführung der Zusammenarbeit den eingeschlagenen Kurs, der das Unternehmen für zukünftige Herausforderungen hervorragend aufstellt.“

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Air Serbia: Serbische Regierung will direkte Subventionen einstellen

Die serbische Regierung will ab dem kommenden Jahr die Fluggesellschaft Air Serbia nicht mehr direkt aus dem Bundeshaushalt subventionieren. Es ist das erste Mal seit etwa neun Jahren, dass im Budget keine Mittel für den Carrier reserviert wurden. Wie viel Geld Air Serbia über die Jahre hinweg von der Regierung zugewiesen bekommen hat, wird in Serbien als großes Geheimnis behandelt. Klar ist, dass es erhebliche Finanzmittel waren, denn nachdem sich Etihad Airways aus den defizitären Beteiligungen nach und nach zurückgezogen hat, ist in Belgrad die Regierung in die Bresche gesprungen. Dies hatte für die Fluggesellschaft den Vorteil, dass Schicksale wie jene von Jet Airways, Air Berlin, Darwin Airline und Alitalia erspart geblieben sind. Der Golfcarrier ist weiterhin als Minderheitsaktionär aktiv, jedoch wurden zwischenzeitlich auch die gewährten Kredite getilgt. Air Serbia befindet sich auf einer Liste von etwa 60 Unternehmen, die von der Regierung als besonders wichtig eingestuft sind. Für diese waren im Jahr 2022 etwa 80 Millionen Euro budgetiert. Weiters erhält der Carrier zusätzliche Zuschüsse, die beispielsweise in Form von Streckensubventionen gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass so rund 20,8 Millionen Euro pro Jahr an die Fluggesellschaft geflossen sind. Allerdings behaupten Regierungsmitglieder, dass Air Serbia gar nicht direkt subventioniert wurde. Die Finanzmittel würden der Tilgung von Altlasten, die noch aus der Zeit von Jat Airways stammen, dienen. Dazu habe man sich bei Vertragsabschluss mit Etihad Airways verpflichtet. Daher sollen diese Schulden bis zum Jahr 2023 im Geschäftsbericht ausgewiesen sein und waren bislang auch im Jahreshaushalt des Staats budgetiert.

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