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Moldauischer Luftraum für Stunden gesperrt

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Am gestrigen Nachmittag wurde der Luftraum über der Republik Moldau ohne jegliche Vorabankündigung für mehrere Stunden gesperrt.

Die Ex-Sowjetrepublik Moldau hat am Dienstag unter Verweis auf Sicherheitsrisiken ihren Luftraum vorübergehend gesperrt. Die staatliche Fluggesellschaft Air Moldova teilte ihren Fluggästen via Facebook mit, dass es zu Flugverzögerungen kommen würde. Betroffene Flüge nach Chisinau wurden in die nordrumänische Großstadt Iasi umgeleitet. Nach etwa drei Stunden konnte der Flugbetrieb wieder planmäßig fortgefahren werden. Ob die vorübergehende Luftraumsperre mit der Warnung der moldauischen Staatspräsidentin über russische Pläne zur Destabilisierung der demokratischen Ordnung im Land zusammenhängt, ist unklar.

Die mehr als drei Stunden lange Schließung sei beschlossen worden, „um die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu gewährleisten“, teilte die Luftfahrtbehörde des Landes später mit. Medien und Betreiber von Social-Media-Kanälen mutmaßten, dass eine russische Drohne die Behörden alarmiert haben könnte.

Es häuften sich Berichte über einen angeblichen Spionage-Ballon, der erst über die Ukraine, dann weiter nach Moldau und schließlich ins westlich angrenzende EU-Land Rumänien geflogen sein soll. Die rumänische Flugüberwachung bestätigte, im Südosten ihres Landes in etwa 11.000 Metern Höhe einen Ballon registriert und daraufhin zwei Jagdflugzeuge hingeschickt zu haben. Diese hätten den Flugkörper allerdings nicht gesehen – weder mit eigenen Augen noch auf dem Radar, wie das Verteidigungsministerium in Bukarest mitteilte. Vorher hatte bereits der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, von derartigen Objekten im ukrainischen Luftraum gesprochen.

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