Ryanair-Group-CEO Michael O'Leary (Foto: Jan Gruber).
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Michael O’Leary findet Kartellverfahren in Italien „lächerlich“

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Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Italien seit einigen Monaten Ärger mit dem Bundeskartellamt am Hals. Der Carrier hat in diesem Staat einen Marktanteil von 40 Prozent und ist damit der mit Abstand größte Anbieter. Michael O’Leary hingegen will mit den Wettbewerbshütern eher nicht kooperieren.

Die italienischen Behörden nehmen die in diesem Jahr bei vielen Anbietern stark gestiegenen Ticketpreise unter die Lupe und haben gar in Aussicht gestellt, dass es zu regulatorischen Eingriffen kommen könnte. Neben Ryanair sind auch zahlreiche andere Airlines von Verfahren betroffen. Der irische Billigflieger pocht auf die freie Gestaltung der Ticketpreise, die unter anderem in einer EU-Verordnung verankert sind.

Auch der Algorithmus, mit dem das Verkaufssystem des Lowcosters die Preise bildet, soll in Italien unter die Lupe genommen werden. Genau das will Michael O’Leary aber nicht offenlegen und bezeichnet gar das ganze Prüfverfahren als “lächerlich”. Während einer in Lissabon abgehaltenen Veranstaltung meinte er gar, dass in Italien eine “Bande von Populisten ab Werk” wären.

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