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Netjets verklagt Pilotenvereinigung wegen Verleumdung

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Die Fluggesellschaft Netjets hat die Pilotenvereinigung „Netjets Association of Shared Aircraft Pilots“ (NJASAP) mit 3400 Mitgliedern verklagt, nachdem diese sich kritisch über das Sicherheitsengagement des Unternehmens geäußert hatte. Die Klage wurde vor einem staatlichen Gericht in Columbus, Ohio, eingereicht und fordert einen nicht näher genannten Schadensersatz. Die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der NJASAP war schon länger umstritten.

Die Pilotenvereinigung NJASAP äußerte Bedenken hinsichtlich der Pilotenausbildung und der Sicherheitskultur von Netjets, was das Unternehmen als verleumderisch betrachtete. NJASAP-Präsident Pedro Leroux bezeichnete die Klage als Versuch, die Gewerkschaft zum Schweigen zu bringen. Netjets wirft der Vereinigung vor, durch Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträge den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben.

Netjets reagierte auch auf Anzeigen und Äußerungen, die den Eindruck erweckten, das Unternehmen kümmere sich nicht ausreichend um die Sicherheit seiner Flüge. Die Fluggesellschaft bestreitet zudem die Behauptung, dass neue Piloten unzureichend geschult seien.

Die Klage ist ein weiteres Kapitel in einer langen Auseinandersetzung zwischen Netjets und der NJASAP. Zuvor hatte die Gewerkschaft Netjets wegen angeblicher Einmischung in ihre Vertragsverhandlungen verklagt, ein Fall, der jedoch abgewiesen wurde. Netjets ist Teil von Berkshire Hathaway, dem Unternehmen von Warren Buffett, und beschäftigt weltweit Tausende von Mitarbeitern. Der Großteil von ihnen ist nicht gewerkschaftlich organisiert. Warren Buffett hatte zuvor erklärt, dass Berkshire keinerlei gewerkschaftsfeindliche Absichten habe.

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