Nach der Fusion des Flugzeugzulieferers Spirit Aerosystems mit Boeing wird der CEO von Spirit, Patrick Shanahan, eine Abfindung in Höhe von 28,5 Millionen Dollar (ca. 26,07 Millionen Euro) erhalten.
Dies geht aus einem Bericht hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Shanahans Abfindung setzt sich aus einer Cash-Zahlung von 2,3 Millionen Dollar, umgewandelten Aktien im Wert von 26,1 Millionen Dollar sowie weiteren Vergünstigungen im Wert von 45.000 Dollar zusammen. Diese Zahlungen sind Teil eines sogenannten „goldenen Fallschirms“, der in den USA gängige Praxis ist, um Führungskräften Anreize für Unternehmensverkäufe zu bieten, auch wenn dies das Ende ihres eigenen Arbeitsverhältnisses bedeutet.
Boeing hatte im Juli zugestimmt, Spirit Aerosystems für 4,7 Milliarden Dollar in Aktien zurückzukaufen. Airbus übernahm hingegen die europäische Produktion des Zulieferers, was zur Aufspaltung des größten unabhängigen Flugzeugzulieferers der Welt führte. Shanahan galt zuvor als potenzieller Nachfolger des CEO-Postens bei Boeing.