Die isländische Fluggesellschaft Icelandair erzielte im dritten Quartal 2024 ein EBIT von 83 Millionen US-Dollar und einen Nettogewinn von 69 Millionen US-Dollar.
Trotz schwächerer Nachfrage nach Islandflügen und rückläufiger Erträge auf dem transatlantischen Markt konnte das Unternehmen die Auslastung auf 86 % steigern und einen Passagierzuwachs von 9 % verzeichnen. Die Betriebsstabilität verbesserte sich, was zu einem Rückgang der Kosten pro Einheit um 2 % führte. Besonders positiv entwickelte sich das Leasinggeschäft mit einer EBIT-Marge von 21 % und einem Wachstum im Frachtgeschäft. Ein bedeutender Schritt war die neue strategische Partnerschaft mit Southwest Airlines, einer der größten Fluggesellschaften in den USA, neben weiteren Kooperationen mit Emirates, TAP, Air Greenland und Atlantic Airways.
Icelandair plant, durch einen laufenden Transformationsprozess seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und setzt dabei auf Kostensenkung und Umsatzgenerierung. Bis Ende 2024 soll der Transformationsprozess 70 Millionen US-Dollar einbringen, um langfristig eine EBIT-Marge von 8 % zu erreichen. Die Aussichten für das vierte Quartal und das Jahr 2025 sind laut CEO Bogi Nils Bogason vielversprechend, da die Nachfrage nach Islandflügen wieder anzieht und neue Märkte durch den Einsatz von Langstreckenflugzeugen erschlossen werden sollen.