Nach einer Midair-Kollision über dem Potomac River hat die US-Luftfahrtbehörde FAA entschieden, den Anflugverkehr am Ronald Reagan Airport in Washington zu entzerren. Dies wurde notwendig, um die Arbeitsbelastung des Towerpersonals zu verringern, das aufgrund der Bergungsarbeiten der Kollision vor Ort besonders gefordert ist. Die FAA reduzierte die maximale Zahl der Landungen pro Stunde von 28 auf 26, um den reibungslosen Ablauf des Flugverkehrs zu gewährleisten.
Die Kollision ereignete sich zwischen einer CRJ700 und einem UH-60 Hubschrauber, was die Situation weiter verschärfte. Das Towerpersonal muss nun nicht nur den regulären Flugverkehr koordinieren, sondern auch die Bergungsarbeiten im direkten Umfeld des Flughafens überwachen. Aufgrund dieser erhöhten Belastung sind mit längeren Verspätungen zu rechnen. Laut der FAA könnte die durchschnittliche Verspätung von 40 Minuten auf etwa 50 Minuten steigen.
Zusätzlich hatte die FAA bereits zuvor den Hubschrauberverkehr in der Nähe des Flughafens eingeschränkt, um die Sicherheit und Effizienz der Bergungsmaßnahmen sowie den regulären Flugbetrieb zu gewährleisten. Die FAA arbeitet weiter an Lösungen, um den Luftverkehr zu stabilisieren und die Auswirkungen der Kollision zu minimieren.