British Airways (BA) hat seine Flugpläne erneut angepasst, da anhaltende Lieferengpässe bei den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken, die die B787-Flotte der Airline antreiben, weiterhin dazu führen, dass Flugzeuge am Boden bleiben. Laut Neil Chernoff, dem Chief Planning and Strategy Officer von BA, erfordert die unsichere Verfügbarkeit der Triebwerke eine vorsichtige Planung, was zu den jüngsten Änderungen im Flugplan führt.
Die Fluggesellschaft betreibt insgesamt 41 Boeing 787, darunter 12 B787-8, 18 B787-9 und 11 B787-10. Aktuell sind sieben dieser Flugzeuge außer Betrieb, davon vier B787-8, zwei B787-9 und ein B787-10. Der Grund für die Ausfälle ist ein Mangel an verfügbaren Triebwerken, und es gibt noch keine feste Zusage für Ersatzlieferungen. BA plant nun sowohl mit als auch ohne diese Maschinen für die Wintersaison 2025/26 und versucht, den Kunden trotzdem verlässliche Reiseoptionen anzubieten.
Im vergangenen Jahr musste BA bereits mehrere Flüge streichen oder Frequenzen reduzieren. Dies betraf insbesondere Langstreckenverbindungen wie die nach Kuala Lumpur, die aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce verschoben wurden. Weitere betroffene Strecken sind unter anderem San Diego, Houston und New Orleans, die teilweise oder vollständig von den betroffenen B787-Flugzeugen bedient werden. Zusätzlich wurde der Flugverkehr zwischen London und Dallas/Fort Worth für den Sommer 2025 eingestellt.
Chernoff erklärte, dass BA weiterhin vorsichtig plane und auf mögliche Rückkehr von Flugzeugen aus der Wartung reagiere. Sollte dies der Fall sein, werde die Airline diese Maschinen nutzen, um entweder unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen oder neue Wachstumschancen zu ergreifen. Die Fluggesellschaft betont dabei, dass die Sicherstellung einer zuverlässigen Flugplanung für die Kundensicherheit und das Vertrauen oberste Priorität hat.