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Anstieg der Luftverkehrsunfälle im Jahr 2024 – IATA berichtet über steigende Unfallrate

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Die Zahl der Unfälle im Luftverkehr ist im Jahr 2024 leicht gestiegen, wie der Internationale Verband der Fluggesellschaften (IATA) mitteilte. Auf insgesamt 880.000 Flüge kam es zu einem Unfall, was einer Rate von 1,13 Unfällen pro eine Million Flüge entspricht. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag diese Rate bei 1,09. Insgesamt wurden 46 Unfälle weltweit verzeichnet, bei denen 244 Menschen ums Leben kamen. Zum Vorjahr (42 Unfälle mit 72 Todesopfern) zeigt sich eine deutliche Zunahme der Zahl der Todesopfer.

Die IATA hebt jedoch hervor, dass die Unfallhäufigkeit im Luftverkehr weiterhin sehr gering ist. Bei 40,6 Millionen Flügen gab es 2024 insgesamt 46 Unfälle. Obwohl die Zahlen gestiegen sind, betont der IATA-Chef Willie Walsh, dass Unfälle in der Luftfahrt nach wie vor äußerst selten sind. Der Fünfjahresdurchschnitt für die Jahre 2020 bis 2024 liegt bei einem Unfall pro 810.000 Flüge, während dieser Wert im Zeitraum von 2011 bis 2015 bei einem Unfall pro 456.000 Flüge lag.

Regionale Unterschiede sind ebenfalls auffällig: Während in der Region der Nachfolgestaaten der Sowjetunion keine Unfälle gemeldet wurden, war die Unfallrate in Afrika mit 10,59 besonders hoch. Europa lag mit einer Unfallrate von 1,02 auf eine Million Flüge im Mittelfeld. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatte Anfang des Jahres eine andere Zahl für die Todesopfer im Luftverkehr genannt und wies darauf hin, dass weltweit 334 Menschen bei Luftverkehrsunfällen ums Leben kamen. Diese Zahl berücksichtigt auch Opfer am Boden und Abschüsse über Konfliktgebieten, was die IATA nicht in ihrer Statistik erfasst.

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