Beklebung der ersten B777F der Lufthansa Cargo mit Sharkskin Folie in Frankfurt (Foto: Lufthansa Technik).
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Luftfrachtmärkte im Januar 2025 zeigen kontinuierliches Wachstum

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Die International Air Transport Association (IATA) hat die aktuellen Daten zum globalen Luftfrachtmarkt für den Januar 2025 veröffentlicht. Die Gesamtnachfrage stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, was das 18. aufeinanderfolgende Monat des Wachstums markiert. Besonders bemerkenswert ist, dass die internationale Nachfrage um 3,6 Prozent wuchs. Gleichzeitig erhöhte sich die Kapazität um 6,8 Prozent im Vergleich zu Januar 2024, was auf ein starkes Angebot an Luftfracht hinweist.

Trotz des kontinuierlichen Wachstums ist der Anstieg im Januar 2025 eine moderate Abweichung von den zweistelligen Wachstumsraten des vergangenen Jahres. Auch die Frachtraten verzeichneten einen Rückgang von 9,9 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. Die Frachtfaktoren, also die Auslastung der Frachtkapazitäten, fielen um 1,5 Prozentpunkte. Die IATA verweist darauf, dass Faktoren wie das Wachstum des internationalen Handels, sinkende Treibstoffkosten und die anhaltende Nachfrage im E-Commerce weiterhin positiv für den Luftfrachtmarkt sind.

Ein Blick auf die regionalen Unterschiede zeigt, dass Asien-Pazifik mit einem Anstieg der Nachfrage von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr die stärkste Zuwachsrate verzeichnete. Lateinamerika folgt mit einem Anstieg von 11,2 Prozent und einem weiteren Kapazitätsplus von 10,6 Prozent. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Mittlere Osten einen Rückgang der Nachfrage um 8,4 Prozent. In Europa stieg die Nachfrage um 1,3 Prozent, während in Nordamerika ein Anstieg von 5,3 Prozent zu verzeichnen war.

Besondere Beachtung finden auch die internationalen Handelsrouten: Auf der Strecke zwischen Asien und Nordamerika gab es einen Anstieg von 6,1 Prozent, was die 15. Monat des Wachstums in Folge markiert. Auch die Route zwischen Europa und Asien zeigte mit 3,2 Prozent eine positive Entwicklung. In einigen anderen Routen, wie etwa der Verbindung zwischen dem Mittleren Osten und Europa, kam es jedoch zu einem Rückgang der Nachfrage.

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