Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi weitere Warnstreiks angekündigt. Diese sollen im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde Mitte März deutschlandweit durchgeführt werden. Laut Verdi sind Warnstreiks in allen Bundesländern in Vorbereitung, deren genaue Termine in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Ziel dieser Aktionen ist es, Druck auf die Verhandlungspartner auszuüben und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu erreichen.
Am vergangenen Freitag hatte die Gewerkschaft bereits den Münchener Flughafen weitgehend lahmgelegt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs führte. Auch an anderen deutschen Flughäfen, darunter Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn, rief Verdi zu Warnstreiks auf. In Hamburg konnten die Auswirkungen jedoch relativ gering gehalten werden. Die Flugausfälle und Verspätungen in den betroffenen Städten verdeutlichen die Auswirkungen des Tarifkonflikts auf den öffentlichen Sektor, insbesondere auf die Luftfahrtbranche.
Verdi setzt weiterhin auf eine Stärkung der Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die bevorstehenden Warnstreiks sind ein weiteres Signal der Gewerkschaft, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse nicht ausreichen, um den Forderungen gerecht zu werden.