Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) setzt große Erwartungen an die neue Bundesregierung und deren Programm, das Potenzial für die wirtschaftliche Erholung des Landes birgt. Präsident Walter Veit betont, dass der Erfolg der ersten Dreier-Koalition Österreichs maßgeblich von der Umsetzung des Regierungsprogramms abhängt. Besonders wichtig sei es, die richtigen Schritte zu gehen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln und aus der Krise zu führen.
Veit hebt besonders die Rolle von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hervor, dessen Erfahrung in der Wirtschaftspolitik hilfreich sein dürfte, um die Konjunktur im Dienstleistungsbereich voranzutreiben. Zudem betont Veit die Bedeutung der Tourismusbranche für Österreich und fordert, diese im Regierungsprogramm stärker zu berücksichtigen. Ein weiterer Lichtblick ist Elisabeth Zehetner, die als Staatssekretärin für Tourismus fungiert. Ihre klare Zuständigkeit für alle touristischen Belange werde in der Branche sehr positiv aufgenommen, insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen der Energiepreise.
Für Veit ist zudem der Wechsel von Barbara Eibinger-Miedl ins Finanzministerium ein Verlust für die steirische Tourismuspolitik, zugleich aber auch ein Gewinn für die österreichische Wirtschaftspolitik. Ihre Expertise sei von großer Bedeutung, um das Land wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen. Besonders freut sich Veit über den ehemaligen ÖHV-Präsidenten Sepp Schellhorn, der nun in der Regierung tätig ist. Schellhorns Erfahrung und sein Engagement für Bürokratieabbau und wirtschaftliche Regulierungen werden als entscheidend für die zukünftige Entwicklung des Landes angesehen.
Veit ist überzeugt, dass das neue Wirtschaftsquartett in der Regierung mit dem richtigen Fokus und schnellen Entscheidungen einen entscheidenden Unterschied machen kann. Wenn die Regierung ihre Vorhaben zügig umsetzt, könnte dies Österreich aus der Krise führen und ein neues wirtschaftliches Aufblühen anstoßen.