Streifenwagen der österreichischen Polizei (Foto: Jan Gruber).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Über sechs Millionen Geschwindigkeitsübertretungen in Österreich geahndet

Werbung

Die österreichische Bundespolizei hat im Jahr 2024 insgesamt 6.145.227 Geschwindigkeitsübertretungen im Straßenverkehr geahndet. Diese Zahl umfasst sowohl Verwaltungsanzeigen als auch Organstrafverfügungen und dokumentiert die umfangreichen Bemühungen der Exekutive zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Innenminister Gerhard Karner betonte, dass die konsequente Überwachung der Straßenverkehrsordnung und die Ahndung von Verstößen wie Raserei, Drängeln sowie Alkohol- und Drogen am Steuer auch in diesem Jahr oberste Priorität haben.

Ein Großteil der Geschwindigkeitsübertretungen wurde mit Radargeräten (rund 5,3 Millionen Fälle) und Lasermessgeräten (etwa 600.000 Fälle) festgestellt. Zivilstreifen, Section-Control-Anlagen und andere Überwachungsmethoden trugen ebenfalls zur Ahndung von etwa 250.000 Verstößen bei. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl der geahndeten Geschwindigkeitsübertretungen leicht um 0,2 Prozent gesunken. Der Bundespolizei stehen landesweit 396 stationäre und mobile Radargeräte zur Verfügung, wobei moderne Lasertechnologie bei stationären Anlagen zunehmend die älteren Radarsysteme ersetzt. Zudem sind zehn stationäre Section-Control-Anlagen in Betrieb, und mobile Anlagen werden temporär in Baustellenbereichen eingesetzt.

Seit März 2024 haben die österreichischen Verkehrsbehörden zudem die Möglichkeit, Fahrzeuge bei besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorläufig zu beschlagnahmen. Von dieser Befugnis machten die Organe der Bundespolizei im Zeitraum von März bis Dezember 2024 in 171 Fällen Gebrauch. Neben der Geschwindigkeitsüberwachung legte die Polizei auch einen Fokus auf Alkohol- und Drogenkontrollen. Im Jahr 2024 wurden über 1,8 Millionen Alkoholkontrollen durchgeführt, wobei die Zahl der Anzeigen wegen Alkohol am Steuer um 5,9 Prozent auf 28.867 sank. Die Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss gingen um 5,2 Prozent auf 8.227 zurück. Zudem wurden Verstöße gegen den Sicherheitsabstand und das Telefonieren am Steuer geahndet. Im Bereich des Schwerverkehrs und bei Gefahrguttransporten wurden ebenfalls zahlreiche Kontrollen durchgeführt, die zu Anzeigen und Untersagungen der Weiterfahrt führten.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung