Die Fährgesellschaft Scandlines hat ihre Finanzresultate für das Geschäftsjahr 2024 bekannt gegeben, das am 31. Dezember endete. Trotz eines von makroökonomischen Schwierigkeiten geprägten Umfelds in ihren Kernmärkten konnte das Unternehmen einen Umsatz von 465 Millionen Euro erzielen und sein Ergebnis vor Steuern auf 125 Millionen Euro steigern. Das Passagieraufkommen blieb mit 6,4 Millionen stabil, wobei in der Sommersaison ein Rekord von 2,7 Millionen Passagieren verzeichnet wurde.
Laut CEO Eric Grégoire habe Scandlines seine Wettbewerbsposition durch Produkt- und Serviceverbesserungen weiter gefestigt. Er hob die positiven Auswirkungen kommerzieller Initiativen, Investitionen in die Flotte und Hafeninfrastruktur sowie die Kundenorientierung hervor, die das Unternehmen gut für zukünftiges Wachstum positionierten. Im Jahr 2024 investierte Scandlines 42 Millionen Euro, unter anderem in den Fortschritt auf dem Weg zu emissionsfreiem Betrieb.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der geplante Einsatz einer elektrischen Frachtfähre im Jahr 2025 auf der Strecke Puttgarden-Rødby. Zudem schreiten die Vorbereitungen für die Umstellung zweier weiterer Fähren auf Plug-in-Hybridantrieb voran. Im Berichtsjahr führte Scandlines ein dynamisches Preissystem ein und verbesserte durch digitale Neuerungen wie Kennzeichenerkennung und eine neue App das Kundenerlebnis. Für 2025 erwartet Scandlines ein moderates Wachstum des Verkehrsaufkommens.