Das mitteleuropäische Eisenbahnunternehmen RegioJet hat für das Jahr 2024 ein deutliches Wachstum seiner Wirtschafts- und Verkehrsergebnisse bekanntgegeben. Die Einnahmen aus dem Bahnverkehr stiegen um 20 Prozent auf fast 4,1 Milliarden Kronen. Der Gewinn vor Steuern übertraf 408 Millionen Kronen, was einem Anstieg von rund einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Im Jahr 2024 nutzten mit fast 13 Millionen Fahrgästen so viele Menschen wie nie zuvor die Züge und Busse von RegioJet. Im Schienenverkehr wurden dabei fast 9 Millionen Passagiere auf nationalen und internationalen Strecken in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Polen befördert. Besonders die internationalen IC-Verbindungen verzeichneten eine stark steigende Nachfrage. Eigentümer Radim Jančura betonte, das langfristige Ziel sei die kontinuierliche Verbesserung von Qualität, Sicherheit und Reisekomfort.
Um dies zu erreichen, investiert RegioJet massiv in die Modernisierung und Erweiterung seiner Flotte. Aktuell fließen 8 Milliarden Kronen in den Kauf von fast 50 neuen Niederflur-Triebzügen von Herstellern wie PESA und Škoda Transportation sowie in energieeffiziente TRAXX MS3-Lokomotiven von Alstom. Zudem werden bestehende Waggons für 500 Millionen Kronen umgebaut und renoviert. Neben dem Ausbau des Angebots auf bestehenden Strecken plant RegioJet auch die Einführung neuer inländischer Zuglinien in Polen.