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Wiener Donauwalzer auf interstellare Reise geschickt

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Ein ungewöhnliches Projekt des WienTourismus, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Wiener Symphoniker hat den Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Sohn ins All gesendet. Die elektromagnetische Welle des Musikstücks überholte am heutigen Tage die NASA-Raumsonde Voyager 1. Begleitet wurde die musikalische Botschaft von den Namen über 13.000 Personen aus aller Welt, darunter auch der österreichische Bundespräsident und der Wiener Bürgermeister.

Die Aktion mit dem Titel „Waltz into Space“ fand ihren Höhepunkt in einem Konzert der Wiener Symphoniker im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK), bei dem der Donauwalzer unter der Leitung von Petr Popelka erklang. Zeitgleich wurde das Stück von der ESA-Bodenstation in Cebreros, Spanien, als elektromagnetische Welle ins All gesendet. Ein Lichtstrahl vom MAK symbolisierte diese kosmische Nachricht. Die Organisatoren wollten mit dieser Aktion auf das 200jährige Jubiläum von Johann Strauss Sohn aufmerksam machen.

Das Konzert wurde an mehreren Orten live übertragen, darunter in Wien, an der ESA-Bodenstation und in Madrid. Musikliebhaber konnten sich im Vorfeld mit sogenannten „SpaceNotes“ verbinden und so symbolisch die Reise des Walzers begleiten. Mehr als 13.000 solcher Noten wurden vergeben. Im Juni plant Wien weitere Veranstaltungen zum Thema Weltraum, darunter das ESA Living Planet Symposium und das Festival „Space in the City“.

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