Icelandair baut ihre strategischen Partnerschaften mit internationalen Fluggesellschaften signifikant aus, um ihren Kunden Zugang zu einem noch breiteren globalen Streckennetz zu ermöglichen. Seit Juni 2023 kooperiert Icelandair bereits erfolgreich mit Turkish Airlines im Rahmen eines Codeshare-Abkommens, das nahtlose Flugverbindungen gewährleisten soll. Nun wird diese Zusammenarbeit weiter vertieft: Ab dem 5. September 2025 wird Icelandair direkte Flugverbindungen zwischen ihrer Heimatbasis Reykjavik und Istanbul anbieten, zunächst mit zwei wöchentlichen Flügen während der Wintersaison.
Diese neuen Direktflüge werden vollständig in das bestehende Codeshare-Abkommen integriert. Das bedeutet, daß Turkish Airlines ihren Marketingcode auf die von Icelandair betriebenen Verbindungen zwischen Reykjavik und Istanbul setzen kann, was deren Vertrieb und Reichweite erhöht. Im Gegenzug wird Icelandair ihren Code auf ausgewählte Flüge von Turkish Airlines jenseits von Istanbul platzieren, um Reisenden so bequemen Zugang zu Zielen in Asien, dem Nahen Osten und Afrika zu eröffnen. Diese vertiefte Integration verbindet das etablierte transatlantische Streckennetz von Icelandair, das Reisende zwischen Europa und Nordamerika verbindet, mit der globalen Reichweite von Turkish Airlines, die über ein dichtes Netz von Verbindungen auf mehreren Kontinenten verfügt. Dies schafft neue, attraktive Reisemöglichkeiten sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisende aus aller Welt.
Parallel zur Stärkung der Ost-West-Verbindungen hat Icelandair auch ihre Partnerschaft mit Southwest Airlines zu Beginn dieses Jahres erweitert, um den Zugang zwischen Europa und dem umfassenden Streckennetz von Southwest Airlines in den Vereinigten Staaten weiter zu verbessern. Ab dem 14. Juli 2025 werden beide Fluggesellschaften neue Umsteigeoptionen über die US-Städte Orlando, Pittsburgh und Raleigh-Durham anbieten. Diese drei Städte ergänzen die bereits bestehende Partnerschaft, die schon jetzt nahtlose Verbindungen über die Drehkreuze Baltimore, Nashville und Denver ermöglicht. Die Kooperation hat bereits neue Reisemöglichkeiten für Kunden beider Fluggesellschaften eröffnet. Reisende können nun über insgesamt sechs US-Gateways nach Island und weiter nach Europa fliegen und gleichzeitig auf das weitreichende interne Netzwerk von Southwest innerhalb der Vereinigten Staaten zugreifen, was die Flexibilität für Reisende erheblich steigert.
Bogi Nils Bogason, Präsident und CEO von Icelandair, äußerte sich positiv zu den Entwicklungen: „In den vergangenen Jahren haben wir großen Wert daraufgelegt, unsere Partnerschaften mit starken Fluggesellschaften weltweit auszubauen, um unseren Kunden neue und attraktive Reisemöglichkeiten zu bieten und gleichzeitig das weitere Wachstum des Unternehmens zu fördern. Die Zusammenarbeit mit Turkish Airlines und Southwest Airlines war bisher hervorragend, und wir freuen uns sehr, die Beziehungen nun noch weiter zu vertiefen. So schaffen wir neue, spannende Verbindungen für unsere Kunden – sowohl in westliche als auch in östliche Richtung – und öffnen unser umfangreiches Streckennetz für die Kunden dieser beiden großartigen Airlines.“ Diese strategischen Kooperationen sind für Fluggesellschaften ein wichtiges Instrument, um das eigene Streckennetz virtuell zu erweitern, ohne die Kosten und Risiken eigener Flüge zu übernehmen, und somit die Auslastung zu optimieren und die Kundenbindung zu erhöhen.