Die Fluggesellschaft Air France hat die Aussetzung ihrer Flüge nach Tel Aviv bis zum 14. Juli 2025 bekanntgegeben. Zudem pausiert die französische Airline ihre Verbindungen von und nach Beirut bis zum 25. Juni. Auch die Flüge nach Dubai und Riad entfallen vorerst bis zum 24. Juni. Diese Entscheidungen erfolgen inmitten einer angespannten Sicherheitslage in der Region.
Die israelische Flughafenbehörde (IAA) hatte zuvor mitgeteilt, daß der Luftraum nach den jüngsten Ereignissen, insbesondere nach US-Angriffen auf iranische Atomanlagen, teilweise wieder geöffnet wird. Ab Montag konnten somit wieder ankommende und abgehende Flüge am Ben-Gurion-Flughafen aufgenommen werden. Dennoch bestehen weiterhin Sicherheitsbeschränkungen, welche die Anzahl der Flüge und Passagiere begrenzen, was zu anhaltenden Herausforderungen für den Flugverkehr führt.
Internationale Fluggesellschaften begannen am Montag, ihre Verbindungen in den Nahen Osten wieder aufzunehmen, nachdem sie diese zuvor für etwa zehn Tage unterbrochen hatten. Airlines wie Singapore Airlines und British Airways starteten erneut Flüge nach Dubai und Doha. Der normalerweise stark frequentierte Luftraum vom Iran und Irak bis zum Mittelmeer war nach den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen weitgehend frei von kommerziellem Flugverkehr. Dies zwang die Fluggesellschaften zu längeren Umwegen über das Kaspische Meer oder südlich über Ägypten und Saudi-Arabien, was zu erhöhten Treibstoff- und Besatzungskosten führte.
Die Situation im Luftraum des Nahen Ostens wird von den Fluggesellschaften weiterhin als „im Fluß“ beschrieben, was auf eine dynamische und unsichere Lage hindeutet. Große nordamerikanische Fluglinien wie American Airlines, United Airlines und Air Canada haben ihre Flüge nach Katar und Dubai noch nicht wieder aufgenommen, was die anhaltende Vorsicht vieler Betreiber unterstreicht. Die Entwicklungen in der Region bestimmen weiterhin maßgeblich die Flugpläne und Routen im internationalen Luftverkehr.