Boeing 737-700 (Foto: Aeroprints.com).
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Erneuter Vorfall am Flughafen Fernando de Noronha: Flugzeug im Asphalt eingesunken

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Der Flughafen Fernando de Noronha war am vergangenen Sonntag, dem 29. Juni, erneut Schauplatz eines Zwischenfalls, bei dem ein Passagierflugzeug im Asphalt des Vorfeldes einsank. Eine Boeing 737 Max 8 der Fluggesellschaft Gol sank beim Rollen zum Start ab. Dies ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche. Schon am 22. Juni war eine Embraer E195-E2 von Azul vom selben Problem am Inselflughafen betroffen.

Die Betreiberfirma Dix Aeroportos, welche den Flughafen verwaltet, hat wiederholt auf den mangelhaften Zustand der Infrastruktur hingewiesen und drängt seit längerer Zeit auf die Durchführung dringend notwendiger Sanierungsarbeiten. Trotz dieser Forderungen wurde bisher lediglich ein Teil der Start- und Landebahn erneuert. Die Rollwege und das Vorfeld, also jene Bereiche, auf denen die Flugzeuge zum Start oder zur Parkposition manövrieren, bleiben weiterhin in einem Zustand, der eine umfassende Sanierung erfordert.

Diese wiederholten Vorkommnisse werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheitsbedenken am Flughafen Fernando de Noronha. Die Vorfälle, bei denen Flugzeuge im weichen Asphalt versinken, können den Flugbetrieb erheblich stören und im schlimmsten Fall zu Beschädigungen an den Flugzeugen führen. Glücklicherweise gab es bei den jüngsten Zwischenfällen keine Berichte über Verletzte, doch die Auswirkungen auf den Flugplan und die Zuverlässigkeit des Flughafens sind spürbar.

Die anhaltenden Probleme mit der Infrastruktur könnten langfristige Konsequenzen für den Tourismus auf der Insel Fernando de Noronha haben, einer beliebten Destination in Brasilien. Die Forderungen nach einer vollständigen und schnellen Sanierung der Rollwege und des Vorfeldes dürften nach diesen Vorfällen weiter zunehmen, um die Sicherheit des Flugbetriebs und die Attraktivität des Flughafens für Fluggesellschaften und Reisende zu gewährleisten.

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