Ein Flug der Fluggesellschaft Wizz Air mußte am Sonntag eine Notlandung auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol durchführen, nachdem sich Rauch im Cockpit ausgebreitet hatte. Der Flug W9-5390, eine Airbus A321neo (Registrierung G-WUKP), war auf dem Weg von Posen (Poznań), Polen, nach London Luton. Das schnelle Handeln der Besatzung und der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres.
Die Flugzeugbesatzung setzte umgehend einen Mayday-Ruf ab, was eine umfassende Notfallreaktion auf dem Amsterdamer Flughafen auslöste. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge, darunter Krankenwagen, Feuerwehrwagen und ein medizinischer Hubschrauber, standen bereit. Die über 200 Passagiere an Bord des Flugzeugs konnten sicher evakuiert werden; Verletzungen wurden keine gemeldet. Die Piloten wurden vorsorglich von medizinischem Personal untersucht, benötigten jedoch keine weitere Behandlung. Die genaue Ursache der Rauchentwicklung im Cockpit ist derzeit noch unbekannt und wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein.
Wizz Air reagierte schnell auf den Vorfall und entsandte ein Ersatzflugzeug von London aus, um die gestrandeten Passagiere nach London Luton zu befördern. Zudem bot die Fluggesellschaft den betroffenen Reisenden als Entschädigung Wizz-Gutscheine an. Solche Zwischenfälle, obwohl selten, erfordern eine präzise Koordination zwischen Flugbesatzung, Flugsicherung und Flughafennotdiensten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Die Sicherheit im Flugverkehr hat oberste Priorität, und die schnelle Reaktion auf Rauch im Cockpit ist ein Standardprotokoll. Derartige Ereignisse werden von den Luftfahrtbehörden, wie der niederländischen und der polnischen Flugsicherheitsbehörde, genau analysiert, um die Ursachen zu ermitteln und gegebenenfalls Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft zu ergreifen. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die technischen Untersuchungen an der betroffenen Airbus A321neo zutage fördern werden.