Juli 22, 2025

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Juli 22, 2025

Amedia Hotel in Linz verkauft: Wird ab 2026 zu Dormero DeHo Linz

Die Immobiliengruppe Soravia, ein führender Marktteilnehmer im DACH-Raum, hat das Amedia Hotel in der Linzer Prinz-Eugen-Straße verkauft. Käufer der Immobilie ist der Investor Ben Dahlheim. Dieser Eigentümerwechsel leitet eine neue Entwicklungsphase für den etablierten Hotelstandort ein: Ab Jänner 2026 wird die international tätige Dormero Gruppe den Betrieb übernehmen und das Haus zukünftig unter dem Namen Dormero DeHo Linz führen. Mit diesem Verkauf setzt Soravia ihre langfristige Strategie fort, Immobilien gezielt mit starken Partnern weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu positionieren. Die Hotelimmobilie in Linz bleibt nicht nur als Standort erhalten, sondern wird Teil des wachsenden Markenportfolios von Dormero. Die Dormero Gruppe ist bekannt für moderne Stadthotellerie, eine klare Markenidentität und unverwechselbares Design. Dies deutet auf eine Neuausrichtung des Hotels hin, die auf eine spezifische Gästesegmentierung abzielen könnte. Soravia, mit einem realisierten Projektvolumen von über 7,6 Milliarden Euro, zählt zu den führenden Akteuren in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen blickt auf über 140 Jahre Erfahrung im Bau- und Immobiliengeschäft zurück und deckt den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie ab, von der Projektentwicklung über Investment und Asset Management bis hin zu Hospitality sowie Property- und Facility Management. Das Portfolio von Soravia wird durch Unternehmensbeteiligungen wie numa, Ruby Hotels und LOISIUM ergänzt. Der Verkauf des Amedia Hotels und die Übernahme durch die Dormero Gruppe unterstreichen die Dynamik im Hotelmarkt, insbesondere im Bereich der Stadthotellerie. Solche Transaktionen ermöglichen es Eigentümern, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und Betreibern, ihre Markenpräsenz zu erweitern. Für Linz bedeutet die Umwandlung zu einem Dormero Hotel eine Bereicherung des Hotelangebots, das auf moderne

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Schauinsland-Reisen bekräftigt Treue zum stationären Reisebürovertrieb

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen hat sein klares Bekenntnis zum stationären Reisebürovertrieb für das kommende Geschäftsjahr 2025/26 bekräftigt. Trotz eines erneuten und deutlichen Umsatzwachstums hält das Unternehmen an seiner bestehenden Provisionsregelung fest. Dies beinhaltet sowohl die Staffelstufen als auch die Höhe der Vergütung für Reisebüros, was ein Zeichen der Beständigkeit in einem dynamischen Marktumfeld setzt. Reisebüros erhalten weiterhin eine Provision von 10 Prozent ab der ersten Buchung und können bei entsprechender Leistung bis zu 13 Prozent erreichen. Wer einem Franchisesystem oder einer Kooperation angehört, kann zusätzlich von Sondervereinbarungen profitieren. Diese Provisionspolitik wird von Schauinsland-Reisen als zentrales Qualitätsversprechen und als Ausdruck der Wertschätzung gegenüber seinen Vertriebspartnern verstanden. Der Veranstalter verzichtet weiterhin bewußt auf Verkaufsanreize wie Gutscheine, die den Verdienst der Reisebüros schmälern könnten. Auch preisreduzierte Angebote werden nach wie vor mit der vollen Provision vergütet. Ein wichtiger Bestandteil der Provisionsstruktur ist die vollständige Integration des Bausteinspezialisten Explorer, der ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet. Die Vertriebspartner von Schauinsland-Reisen profitieren dadurch in doppelter Hinsicht: Sie erhalten Zugang zu einem erweiterten Produktangebot und können sich gleichzeitig auf eine stabile Provisionsbasis verlassen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Partnerschaft mit den Reisebüros weiter zu festigen und ihnen eine verläßliche Einnahmequelle zu sichern. Anja Dammann, Leitung Partnervertrieb bei Schauinsland-Reisen, betonte die Kernbotschaft an die Reisebüros: „Ihr könnt euch auf uns verlassen. Auch in einem sich stetig verändernden Marktumfeld setzen wir auf Verläßlichkeit, Stabilität und Fairness.“ Sie hob hervor, daß durch das kontinuierliche Umsatzwachstum und deutlich steigende Schnittumsätze immer mehr Partner die Spitzenprovision erreichen. Das Unternehmen investiere gerne in diese

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Air India 171: Indien zieht 787-Experten hinzu und widerspricht Selbstmordtheorie

Die Untersuchung des verheerenden Absturzes von Air India Flug 171, bei dem 260 Menschen ums Leben kamen, nimmt eine neue Wendung. Indien hat einen erfahrenen Boeing 787-Experten hinzugezogen, um die Absturzursache zu ermitteln, und warnt gleichzeitig scharf vor voreiligen Schlußfolgerungen, insbesondere der von der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde NTSB favorisierten Selbstmordthese. Die indische Flugunfallbehörde (AAIB) betont, „wichtigen Anhaltspunkten“ am Flugzeugwrack nachzugehen, die auf eine technische Fehlfunktion, möglicherweise einen Elektrobrand im Heckbereich, hindeuten könnten. Der Fall spaltet die internationale Gemeinschaft der Flugunfallermittler und unterstreicht die Komplexität und Sensibilität der Suche nach der Wahrheit. Die Tragödie von Air India 171: Ein Fall mit vielen Fragen Am Tag des Absturzes von Air India Flug 171, dessen genaue Umstände noch immer Gegenstand intensiver Ermittlungen sind, kam es zu einer beispiellosen Tragödie, die 260 Menschen das Leben kostete. Die Maschine, eine Boeing 787-8, stürzte nach dem Start ab und hinterließ ein Trümmerfeld, das unzählige Fragen aufwirft. Solche Ereignisse erschüttern nicht nur die Angehörigen der Opfer zutiefst, sondern auch die gesamte Luftfahrtgemeinschaft, die stets darum bemüht ist, aus Fehlern zu lernen und die Sicherheit im Flugverkehr kontinuierlich zu verbessern. Die indische Flugunfallbehörde AAIB (Aircraft Accident Investigation Bureau) steht vor der gewaltigen Aufgabe, die genaue Ursache dieses Unglücks zu klären. In einem Schritt, der die Ernsthaftigkeit der indischen Ermittlungen unterstreicht, wurde nun Flugkapitän RS Sandhu hinzugezogen. Sandhu, der 39 Jahre lang für Air India tätig war und unter anderem als Prüfer auf der 787-Flotte arbeitete, gilt als ausgewiesener Experte für diesen Flugzeugtyp. Seine Expertise soll dabei helfen, technische Aspekte

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Künstliche Intelligenz verändert deutsche Reisegewohnheiten: Trend zur KI-gestützten Urlaubsplanung

Die Art und Weise, wie Deutsche ihre Sommerreisen planen und buchen, erlebt einen tiefgreifenden Wandel. Ein neuer Bericht der Finanztechnologie-Plattform Adyen offenbart einen starken Anstieg der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Reisebuchung. Fast ein Drittel der deutschen Reisenden (32 Prozent) setzt mittlerweile auf KI für die Urlaubsplanung – ein sprunghafter Anstieg von 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist, daß nicht nur jüngere Generationen wie die Gen Z und Millennials die Technologie adaptieren, sondern auch die Babyboomer ein außergewöhnliches Wachstum von 106 Prozent im Vergleich zu 2024 verzeichnen. Dieser Trend deutet darauf hin, daß KI nicht nur das Buchungsverhalten revolutioniert, sondern auch die Gastgewerbebranche dazu zwingt, ihre Geschäftsstrategien anzupassen und in neue Technologien zu investieren, um den sich ändernden Kundenerwartungen gerecht zu werden. Der Siegeszug der KI in der Reiseplanung Die Ergebnisse des „Adyen Index: Hospitality & Travel Report 2025“, basierend auf einer Befragung von weltweit 40.000 Konsumenten und über 8.000 Hoteliers, zeigen deutlich, wie Künstliche Intelligenz die Reisebranche transformiert. Fast ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) nutzt demnach bereits KI zur Urlaubsplanung, was einem beachtlichen Wachstum von 72 Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Diese Entwicklung unterstreicht, wie schnell die Technologie in den Alltag der Verbraucher Einzug hält und ihre Entscheidungen beeinflußt. Ein überraschendes Detail des Berichts ist die breite Akzeptanz über alle Altersgruppen hinweg. Während die Gen Z (62 Prozent) und die Millennials (46 Prozent) erwartungsgemäß die aktivsten KI-Nutzer bleiben, verzeichneten die Babyboomer mit einem Plus von 106 Prozent und die Generation X mit 95 Prozent

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Untersuchungsbericht zum Jeju Air Absturz deutet auf Fehlbedienung nach Vogelschlag hin

Ein Zwischenbericht des südkoreanischen Untersuchungsamtes für Flug- und Eisenbahnunfälle (ARAIB) hat neue, erschütternde Details zum Absturz einer Boeing 737-800 von Jeju Air am 29. Dezember 2024 auf dem Muan International Airport (MWX) enthüllt, bei dem 179 Menschen ihr Leben verloren. Die am 19. Juli 2025 den Angehörigen der Opfer präsentierten Ergebnisse deuten darauf hin, daß die Katastrophe möglicherweise durch eine Fehlbedienung des Piloten ausgelöst wurde, der nach einem Vogelschlag versehentlich das falsche, noch funktionierende Triebwerk abschaltete. Diese Erkenntnisse, die auf Flugdaten- und Cockpit-Sprachaufzeichnungen basieren, stoßen jedoch auf heftigen Widerspruch seitens der Opferfamilien und der Pilotenvereinigung, die eine zu einseitige Fokussierung auf die menschliche Fehlerquelle kritisieren und weitere Untersuchungen fordern. Der Absturz und die ersten Ermittlungsergebnisse Am 29. Dezember 2024 stürzte eine Boeing 737-800 der südkoreanischen Fluggesellschaft Jeju Air beim Anflug auf den Muan International Airport (MWX) ab. Das Flugzeug, das 179 Menschen an Bord hatte, erlitt eine Bruchlandung und kollidierte mit einem Betondamm jenseits der Landebahn, wobei alle Insassen ums Leben kamen. Der Vorfall löste weltweit Bestürzung aus und führte zu einer sofortigen und umfassenden Untersuchung durch das Aviation and Railway Accident Investigation Board (ARAIB) Südkoreas. Ein vorläufiger Bericht, der bereits im Januar 2025 veröffentlicht wurde, hatte Vogelschlag als wahrscheinliche Ursache für den Unfall genannt. Damals wurde DNA von Spießenten, einer in Ostasien verbreiteten Entenart, in beiden Triebwerken gefunden. Die ursprüngliche Interpretation ging davon aus, daß die Beschädigung beider Triebwerke zu umfassenden elektrischen und hydraulischen Ausfällen geführt hatte, die den Absturz verursachten. Vogelschläge sind in der Luftfahrt keine Seltenheit und

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Notlandung von Wizz Air Flug in Amsterdam nach Rauch im Cockpit

Ein Flug der Fluggesellschaft Wizz Air mußte am Sonntag eine Notlandung auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol durchführen, nachdem sich Rauch im Cockpit ausgebreitet hatte. Der Flug W9-5390, eine Airbus A321neo (Registrierung G-WUKP), war auf dem Weg von Posen (Poznań), Polen, nach London Luton. Das schnelle Handeln der Besatzung und der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres. Die Flugzeugbesatzung setzte umgehend einen Mayday-Ruf ab, was eine umfassende Notfallreaktion auf dem Amsterdamer Flughafen auslöste. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge, darunter Krankenwagen, Feuerwehrwagen und ein medizinischer Hubschrauber, standen bereit. Die über 200 Passagiere an Bord des Flugzeugs konnten sicher evakuiert werden; Verletzungen wurden keine gemeldet. Die Piloten wurden vorsorglich von medizinischem Personal untersucht, benötigten jedoch keine weitere Behandlung. Die genaue Ursache der Rauchentwicklung im Cockpit ist derzeit noch unbekannt und wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein. Wizz Air reagierte schnell auf den Vorfall und entsandte ein Ersatzflugzeug von London aus, um die gestrandeten Passagiere nach London Luton zu befördern. Zudem bot die Fluggesellschaft den betroffenen Reisenden als Entschädigung Wizz-Gutscheine an. Solche Zwischenfälle, obwohl selten, erfordern eine präzise Koordination zwischen Flugbesatzung, Flugsicherung und Flughafennotdiensten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Die Sicherheit im Flugverkehr hat oberste Priorität, und die schnelle Reaktion auf Rauch im Cockpit ist ein Standardprotokoll. Derartige Ereignisse werden von den Luftfahrtbehörden, wie der niederländischen und der polnischen Flugsicherheitsbehörde, genau analysiert, um die Ursachen zu ermitteln und gegebenenfalls Maßnahmen zur Vermeidung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft zu ergreifen. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die technischen Untersuchungen an der betroffenen Airbus A321neo zutage fördern werden.

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Haushaltsdebatte um Luftverkehrsteuer: Bundesregierung erwägt Rücknahme der Erhöhung

Die Bundesregierung beabsichtigt, die im Mai 2024 von der Vorgänger-Regierung in Kraft gesetzte Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Jahre 2026 wieder zurückzunehmen. Diese Absicht, die bereits im Koalitionsvertrag verankert ist, wird nun konkret in den Beratungen über den Haushalt 2026 zum Thema gemacht, wie die „Bild“ (Dienstagausgabe) berichtete. Während die Politik die Notwendigkeit der Finanzierbarkeit betont, warnen Branchenvertreter und Oppositionspolitiker eindringlich vor den negativen Folgen der Steuererhöhung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs und die Reisefreiheit der Bürger. Die Entscheidung über die sogenannte „Ticketsteuer“ wird voraussichtlich Ende Juli mit der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs durch das Kabinett erwartet und könnte weitreichende Auswirkungen auf Fluggesellschaften, Flughäfen und den Tourismussektor haben. Die Vorgeschichte: Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Mai 2024 Die Diskussion um die Rücknahme der Luftverkehrsteuer hat ihren Ursprung in einer Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, die im Mai 2024 eine deutliche Erhöhung dieser Abgabe in Kraft setzte. Die Luftverkehrsteuer wird pro Passagier und Flugticket erhoben und variiert je nach Entfernung des Flugziels. Die damalige Anhebung führte zu spürbaren Preiserhöhungen für Reisende: In der Spitze bedeutete dies eine Preiserhöhung von bis zu 12,77 Euro pro Ticket. Diese Maßnahme war seinerzeit mit fiskalischen Gründen und oft auch mit politischen Zielen begründet worden, die Einnahmen für den Bundeshaushalt generieren sollten. Bereits kurz nach ihrer Einführung löste die Steuererhöhung scharfe Kritik von Seiten der Luftverkehrsbranche, der Wirtschaftsverbände und der Tourismusindustrie aus. Diese Akteure warnten davor, daß die höheren Kosten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften im internationalen Vergleich beeinträchtigen würden. Sie befürchteten eine Verlagerung von Flugverbindungen in benachbarte

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Kanadier wegen Flugzeugentführung und Terrorismusvorwurf angeklagt

Ein 39-jähriger kanadischer Mann, Shaheer Cassim, ist wegen der Entführung einer kleinen Cessna 172S Skyhawk SP und einer als Terrorakt eingestuften Tat angeklagt worden. Cassim soll am Victoria International Airport die Kontrolle über das Flugzeug von einem Fluglehrer übernommen und es nach Vancouver geflogen haben. Der Vorfall führte dazu, daß die nordamerikanische Luftraumüberwachung NORAD F-15 Kampfflugzeuge aufsteigen ließ, bevor die Maschine sicher am Vancouver International Airport landete. Die Behörden geben an, daß Cassim mit einem ideologischen Motiv gehandelt habe, um den Luftraum zu stören. In sozialen Medien mit ihm in Verbindung gebrachte Beiträge beschreiben apokalyptische Warnungen, religiöse Visionen und Behauptungen, er sei ein „Bote Allahs“, gesandt, um die Menschheit zu retten. Zudem soll er sich als „Sam Carana“ bezeichnet haben, ein Blogger hinter der Website Arctic News, die sich auf extreme Szenarien konzentriert. Diese ideologischen Motive führten zur Einstufung der Tat als Terrorismus. Cassim war zuvor als Pilot für eine kleinere Fluggesellschaft tätig und soll später ein Medizinstudium begonnen haben. Seine ehemaligen Arbeitgeber beschrieben ihn als intelligent und fähig, zeigten sich aber überrascht über den Vorfall. Die Entführung führte zu einer kurzzeitigen Einstellung des Flugbetriebs am Vancouver Airport, wodurch neun Flüge umgeleitet und weitere für 39 Minuten am Boden gehalten werden mußten. Offizielle Stellen lobten die Einsatzkräfte für die schnelle und sichere Beendigung der Situation, bei der es keine Verletzten oder weitere Störungen gab. Die Anklage gegen Cassim wegen Terrorismus zeigt die Ernsthaftigkeit, mit der Behörden auf solche Vorfälle reagieren, insbesondere wenn ideologische Motivationen im Spiel sind. Dieser Fall unterstreicht

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„Tante Ju“ findet neue Heimat: Junkers Ju 52 zieht ins Lufthansa Group Besucherzentrum in Frankfurt

Ein Stück Luftfahrtgeschichte wechselt ihren Standort: Die legendäre Junkers Ju 52, liebevoll als „Tante Ju“ bekannt, zieht in den kommenden Wochen in das neu entstehende Lufthansa Group Konferenz- und Besucherzentrum am Frankfurter Flughafen. Das historische Flugzeug, das seit 2020 in Paderborn-Lippstadt restauriert wurde, bleibt im Besitz der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS) und wird ab 2026, pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum des Gründungsjahres der ersten Lufthansa, als zentrales Exponat in Frankfurt ausgestellt. Diese Neuansiedlung unterstreicht das Bestreben der Lufthansa Group, ihr reiches Erbe zu bewahren und gleichzeitig einen modernen Ort für Zusammenarbeit und Begegnung zu schaffen, der die Geschichte und Zukunft der Luftfahrt erlebbar macht. Ein Abschied aus Paderborn: Von der Restaurierung zur neuen Heimat Nach mehrjähriger Restaurierungsarbeit in Paderborn-Lippstadt verläßt die ikonische Junkers Ju 52, Registrierung D-AQUI, nun ihren bisherigen Standort. Seit 2020 war das Flugzeug in der Obhut des Quax-Vereins, einem Zusammenschluß von Luftfahrtenthusiasten, die sich der Erhaltung und dem Betrieb historischer Flugzeuge verschrieben haben. Der Quax-Verein leistete über die Jahre hinweg hervorragende Arbeit an der „Tante Ju“ und trug maßgeblich dazu bei, das Flugzeug für seine zukünftige Ausstellung vorzubereiten. Bei einer feierlichen Verabschiedungszeremonie in Paderborn würdigte die Lufthansa Group die langjährige Unterstützung des Quax-Vereins und des Flughafens Paderborn-Lippstadt. Diese Zusammenarbeit erstreckte sich nicht nur auf die Ju 52, sondern auch auf die Lockheed Super Star, ein weiteres bedeutsames historisches Flugzeug der DLBS-Sammlung. Der Abschied aus Paderborn ist jedoch kein gänzlicher Bruch der Beziehungen: Der Quax-Verein wird künftig auch die Betreuung zweier weiterer Flugzeuge der DLBS übernehmen, einer Dornier

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LOT plant rasche Wiederaufnahme von Flügen in die Ukraine nach Kriegsende

Die größte polnische Fluggesellschaft, LOT Polish Airlines, hat Pläne zur Wiederaufnahme von Flügen in die Ukraine bekanntgegeben. Die Airline beabsichtigt, reguläre Passagierdienste nach Kiew und Lemberg (Lviv) innerhalb von sechs Wochen nach Wiederherstellung des Friedens und der Freigabe des ukrainischen Luftraums für die Zivilluftfahrt aufzunehmen. Dies wäre ein bedeutender Schritt zur Wiederherstellung der internationalen Flugverbindungen der Ukraine. Kiew und Lemberg waren vor dem Konflikt im Jahre 2022 wichtige Märkte für LOT. Branchenquellen, die von Avianews zitiert werden, berichten, daß die Fluggesellschaft bereits einen ehrgeizigen Fahrplan zur Wiederanbindung der Ukraine an das europäische Flugnetz erstellt. In späteren Phasen des Plans könnte LOT ihr Engagement auch auf weitere regionale Flughäfen in der Ukraine ausweiten, abhängig von der Wiederherstellung der Infrastruktur und behördlichen Genehmigungen. Für die anfänglichen Routen plant LOT den Einsatz von vier Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX 8, die jeweils 186 Passagiere befördern können. LOT schätzt das jährliche Passagieraufkommen zwischen der Ukraine und Polen auf bis zu 800.000 Reisende. Diese Prognose wird maßgeblich durch die große ukrainische Diaspora in Polen gestützt, die nach der Wiederaufnahme der Flugverbindungen vermehrt in ihre Heimat reisen dürfte. Die Ankündigung von LOT erfolgt inmitten wachsender Bemühungen im Luftfahrtsektor, sich auf die Nachkriegszeit und die Wiedereröffnung des ukrainischen Luftraums vorzubereiten. Flughäfen wie Lemberg und Uschgorod wurden bereits als potentielle frühe Wiedereröffnungsstandorte genannt. Auch der internationale Flughafen Boryspil bei Kiew erklärte, innerhalb eines Monats nach Freigabe des Luftraums wieder kommerzielle Operationen aufnehmen zu können. Zuvor hatte bereits Ryanair-Chef Michael O’Leary ähnliche Pläne für eine schnelle Rückkehr des

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