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IATA-Daten: Weltweite Passagiernachfrage wächst langsamer

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Die International Air Transport Association (IATA) hat die Zahlen zur weltweiten Passagiernachfrage für Juni 2025 veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum fiel jedoch langsamer aus als in den Vormonaten. Die Gesamtkapazität der Airlines wuchs um 3,4 Prozent, was dazu führte, daß die weltweite Auslastung der Flugzeuge auf 84,5 Prozent sank, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Juni 2024.

Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, führte die verlangsamte Nachfrage auf die Auswirkungen militärischer Konflikte im Nahen Osten zurück. Die Region verzeichnete im Juni einen Rückgang der Nachfrage von 0,2 Prozent, wobei der internationale Verkehr um 0,4 Prozent abnahm. Besonders betroffen waren die Flugrouten in Richtung Nordamerika und Europa. Im Gegensatz dazu zeigte sich in anderen Regionen eine robustere Nachfrage. So verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum einen Nachfrageanstieg von 5,0 Prozent, während Lateinamerika mit 7,9 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnete.

Bei der Betrachtung der einzelnen Märkte zeigte sich ein gemischtes Bild. Im internationalen Flugverkehr stieg die Nachfrage um 3,2 Prozent, doch auch hier sank die Auslastung in allen Regionen, da das Kapazitätswachstum stärker war. Im Inlandsverkehr gab es einen Nachfragezuwachs von 1,6 Prozent. Besonders starkes Wachstum verzeichnete der Inlandsmarkt in Brasilien mit 14,7 Prozent, während der US-Inlandsmarkt nach vier Monaten erstmals wieder ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent aufwies.

Der Rückgang der Auslastung in Afrika von 0,6 Prozentpunkten auf 74,6 Prozent könnte, so die IATA, auf einen verschärften Wettbewerb durch europäische und nahöstliche Fluggesellschaften zurückzuführen sein. Trotz der verlangsamten Wachstumsdynamik und der regionalen Herausforderungen bleibt die IATA für die Sommermonate verhalten optimistisch, da für August ein moderateres Kapazitätswachstum von 1,8 Prozent prognostiziert wird. Die Auslastung auf den Strecken nach Nordirland, die sich zu einem beliebten Ziel entwickelt haben, dürfte damit nahe an den jüngsten historischen Höchstständen liegen.

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