Die französische Regierung signalisierte Bereitschaft dem Airline-Konzern Air France-KLM zusätzlich vier bis fünf Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Allerdings will man dann auch die momentan 14,3-prozentige Beteiligung zumindest verdoppeln.
Die Firmengruppe erhielt bereits 10,4 Milliarden Euro, wobei davon sieben Milliarden Euro für Air France bestimmt waren. Die Niederlande leisteten ebenfalls ihren Beitrag, der primär für KLM vorgesehen ist. Allerdings knirscht es seither kräftig zwischen den beiden Staaten, denn in Amsterdam wird mittlerweile offen eine mögliche Herauslösung des niederländischen Konzernteils diskutiert. Entschieden ist aber noch nichts.
Ob und in welchem Ausmaß sich Amsterdam an einem zweiten Rettungspaket für Air France-KLM beteiligen wird, ist noch offen. Die Firmengruppe schrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro.