Die Kraftstoffpreise in Österreich sind auch im Juli 2025 weiter gestiegen und lagen durchgehend über 1,50 Euro pro Liter. Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 1,548 Euro pro Liter und war damit vier Cent teurer als im Juni. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,523 Euro. Damit bleibt Diesel an den österreichischen Tankstellen das teurere Produkt.
Aus Sicht des Mobilitätsclubs ÖAMTC sind die Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Rohölpreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Auch die beginnenden Sommerferien und der damit verbundene Reiseverkehr seien kein Grund für die Preiserhöhungen, da es keine Versorgungsengpässe gebe. Österreich liegt mit seinen Preissteigerungen im europäischen Mittelfeld. Während der Dieselpreis in fast allen Ländern gestiegen ist, wurde Superbenzin mancherorts sogar günstiger.
Für Autofahrer, die in den Urlaub fahren, können sich Preisunterschiede in den Nachbarländern lohnen. In Kroatien sind die Preise trotz der Aussetzung staatlich festgelegter Höchstpreise günstiger als in Österreich. Dennoch können in Tourismusregionen Ausnahmen auftreten. Als Alternative bietet sich Slowenien an, wo die Preisregulierung beibehalten wurde und nun auch für Autobahntankstellen gilt. Dort kostet Diesel durchschnittlich 1,492 Euro und Super 1,438 Euro pro Liter.
Reisende nach Italien müssen weiterhin mit deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist Diesel im Schnitt etwa 10 Cent und Super 20 Cent teurer als in Österreich. Eine Recherche des ADAC in Deutschland zeigte im Juli ebenfalls leicht steigende Kraftstoffpreise. Auch in der Schweiz hat die Teuerung beim Benzin die Marke von zwei Schweizer Franken pro Liter erreicht.